Hermann von Niederwetter (Nyddirwettere) genannt Stintz, Bürger zu Frankenberg, beurkundet unter Eid, daß das Gut zu Meiterdorf (Meytirdorff) bei ...
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Urk. 23, 278
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1375-1399
1389 Juli 13
Ausf. Perg. S. anh. 1) 23 mm Dm. Dreiecksschild. Drei Kugeln im Schächer-Kreuz, in der Mitte durch einen Ring mit Stegen verbunden. U: S · . MANI . E · NEDR ... WETTER. 2) 25 mm Dm. Wappen im Langfeld: W. Helm, geschl. Flug. U: ... hEIDTRICI - SPIRING (Ranke).
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff sente Margareten tag a. d. 1389.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Niederwetter (Nyddirwettere) genannt Stintz, Bürger zu Frankenberg, beurkundet unter Eid, daß das Gut zu Meiterdorf (Meytirdorff) bei Frankenberg, der von Caldern Hufe, das früher seinen Eltern und ihm gehört hatte und das er und seine Ganerben dann an Volmar und seine Ehefrau Abe in der Neustadt Frankenberg und deren Erben verkauft haben, dem Kloster Georgenberg 2 Mött Roggen und 1 Mött Hafer Frankenberger Maßes jährlich an Michaelis zu leisten hat, wie das sein Großvater Johann an dem Orthe, dessen Schwiegersohn und sein Schwager Gobel an dem Orthe mit seinen Kindern und schließlich er selbst getan hatten. Mit dieser Auflage ist das Gut auch an Volmar und Abe weiterverkauft worden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietmar Gisilbracht und Johann Burman, Ratsherrn zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und sein Schwager Heidenreich Spyring, Burgmann zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 565.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann von Niederwetter (Nyddirwettere) genannt Stintz, Bürger zu Frankenberg, beurkundet unter Eid, daß das Gut zu Meiterdorf (Meytirdorff) bei Frankenberg, der von Caldern Hufe, das früher seinen Eltern und ihm gehört hatte und das er und seine Ganerben dann an Volmar und seine Ehefrau Abe in der Neustadt Frankenberg und deren Erben verkauft haben, dem Kloster Georgenberg 2 Mött Roggen und 1 Mött Hafer Frankenberger Maßes jährlich an Michaelis zu leisten hat, wie das sein Großvater Johann an dem Orthe, dessen Schwiegersohn und sein Schwager Gobel an dem Orthe mit seinen Kindern und schließlich er selbst getan hatten. Mit dieser Auflage ist das Gut auch an Volmar und Abe weiterverkauft worden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Dietmar Gisilbracht und Johann Burman, Ratsherrn zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller und sein Schwager Heidenreich Spyring, Burgmann zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 565.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ