Lehrstuhl Herbert Nesselhauf (Bestand)
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UAKN, Best. 80
Archive der Universität Konstanz (Archivtektonik) >> Universitätsarchiv >> D. Sektionen, Fakultäten und Fachbereiche >> Fachbereich Geschichte
Bestandsbeschreibung: Der Althistoriker und Epigraphiker Herbert Nesselhauf wurde am 26.5.1909 in Karlsruhe geboren. Nach Schulzeit in Karlsruhe folgte das Studium der Geschichte und Klassischen Philologie in Freiburg und Berlin. Die Promotion schloss Nesselhauf 1932 ab. Seine Habilitation wurde unter der Nationalsozialistischen Herrschaft behindert und konnte aus diesem Grund erst 1937 erfolgreich bei Lothar Wickert in Königsberg abgeschlossen werden. Kriegsbedingt nahm Herbert Nesselhaufs wissenschaftliche Laufbahn erst nach 1945 Fahrt auf. 1947 erfolgte der Ruf als ordentlicher Professor an die Universität Kiel. 1948 folgte der Wechsel nach Freiburg und 1966 schließlich an die neu gegründete Universität Konstanz. Nesselhauf wurde 1975 emeritiert. Von 1968 bis 1974 war er Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Herbert Nesselhauf starb am 2.1.1995.
Die Unterlagen des Lehrstuhls von Herbert Nesselhauf waren der erste Zugang für das 1986 gegründete Universitätsarchiv Konstanz. Als abgebende Stelle fungierte die Zentralregistratur. Die Unterlagen befanden sich in keiner nachvollziehbaren oder schlüssigen Ordnung, so dass zunächst das überlieferte Schriftgut sortiert werden musste. Gegliedert wurde der Bestand in vier Rubriken, wobei vor allem die Korrespondenzen herausgestellt werden können. Ebenso wie die Unterlagen zur Selbstverwaltung - gehörte Herbert Nesselhauf doch zu den Gründungsvätern der Universität Konstanz und des Fachbereichs Geschichte.
Der Bestand umfasst insgesamt 0,5 lfm. mit einer Laufzeit von 1966 bis 1979.
Herbert Nesselhauf starb am 2.1.1995.
Die Unterlagen des Lehrstuhls von Herbert Nesselhauf waren der erste Zugang für das 1986 gegründete Universitätsarchiv Konstanz. Als abgebende Stelle fungierte die Zentralregistratur. Die Unterlagen befanden sich in keiner nachvollziehbaren oder schlüssigen Ordnung, so dass zunächst das überlieferte Schriftgut sortiert werden musste. Gegliedert wurde der Bestand in vier Rubriken, wobei vor allem die Korrespondenzen herausgestellt werden können. Ebenso wie die Unterlagen zur Selbstverwaltung - gehörte Herbert Nesselhauf doch zu den Gründungsvätern der Universität Konstanz und des Fachbereichs Geschichte.
Der Bestand umfasst insgesamt 0,5 lfm. mit einer Laufzeit von 1966 bis 1979.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 10:23 AM CEST