Ladenberg, Adalbert von (Bestand)
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BPH, Rep. 192 Nl Ladenberg, A. v.
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Laufzeit: 1848 - 1858 und ohne Datum
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1798-1855
Adalbert von Ladenberg wurde am 18. Februar 1798 in Ansbach als Sohn des preußischen Staatsministers Philipp von Ladenberg geboren. Nach dem Studium der Rechte und der Kameralwissenschaften in Berlin, Heidelberg und Göttingen trat er 1818 als Gerichtsreferendar in den preußischen Verwaltungsdienst.
Nach Stationen in Köln, Königsberg, Merseburg und Trier wurde er 1840 in das von Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn geleitete preußische Kultusministerium berufen. Zusätzlich wurde ihm 1841 die Stelle eines außerordentlichen Regierungsbevollmächtigten bei der Universität Berlin übertragen. Kurzzeitig leitete Adalbert von Ladenberg das Kultusministerium (Juli 1848 - Dezember 1850). Er starb am 15. Februar 1855.
Der nur 42 VE umfassende kleine Nachlass enthält vor allem Schreiben von und an Ladenberg aus seiner Zeit als Kultusminister. Bisher war der Nachlass Adalbert von Ladenbergs gemeinsam (als Teil II) mit dem seines Vaters Philipp von Ladenberg archiviert und verzeichnet. Beide Nachlässe liegen nunmehr separat vor.
Die Überarbeitung des alten Findbuches erledigte die Unterzeichnende.
Umfang: 0,1 lfm
Laufzeit: 1848 - 1858, o.D.
Die Akten sind zu bestellen: BPH, Rep. 192 Ladenberg, A. v., Nr. #
Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, Brandenburg-Preußisches Hausarchiv, Rep. 192
Nl Adalbert von Ladenberg, Nr. #
Berlin, November 2010
(AOInsp.in Sylvia Rose)
Literatur:
- R. Lüdicke, Die preußischen Kultusminister und ihre Beamten im 1. Jh. des Ministeriums. 1817-1917. Stuttgart und Berlin 1918, S. 6, S. 23
- H. Kullnick, Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640-1960. Berlin [1961], S. 102
- H. J. Schoeps, Von Olmütz nach Dresden 1850/51. Ein Beitrag zur Geschichte der Reformen am Deutschen Bund. Darstellung und Dokumente. Köln und Berlin 1972, S. 36, S. 153 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Bd. 7)
- G. Heinrich (Hrsg.), Tausend Jahre Kirche in Berlin-Brandenburg. Berlin 1999, S. 467-470.
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 192 Nl Ladenberg, A. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1798-1855
Adalbert von Ladenberg wurde am 18. Februar 1798 in Ansbach als Sohn des preußischen Staatsministers Philipp von Ladenberg geboren. Nach dem Studium der Rechte und der Kameralwissenschaften in Berlin, Heidelberg und Göttingen trat er 1818 als Gerichtsreferendar in den preußischen Verwaltungsdienst.
Nach Stationen in Köln, Königsberg, Merseburg und Trier wurde er 1840 in das von Johann Albrecht Friedrich von Eichhorn geleitete preußische Kultusministerium berufen. Zusätzlich wurde ihm 1841 die Stelle eines außerordentlichen Regierungsbevollmächtigten bei der Universität Berlin übertragen. Kurzzeitig leitete Adalbert von Ladenberg das Kultusministerium (Juli 1848 - Dezember 1850). Er starb am 15. Februar 1855.
Der nur 42 VE umfassende kleine Nachlass enthält vor allem Schreiben von und an Ladenberg aus seiner Zeit als Kultusminister. Bisher war der Nachlass Adalbert von Ladenbergs gemeinsam (als Teil II) mit dem seines Vaters Philipp von Ladenberg archiviert und verzeichnet. Beide Nachlässe liegen nunmehr separat vor.
Die Überarbeitung des alten Findbuches erledigte die Unterzeichnende.
Umfang: 0,1 lfm
Laufzeit: 1848 - 1858, o.D.
Die Akten sind zu bestellen: BPH, Rep. 192 Ladenberg, A. v., Nr. #
Die Akten sind zu zitieren: GStA PK, Brandenburg-Preußisches Hausarchiv, Rep. 192
Nl Adalbert von Ladenberg, Nr. #
Berlin, November 2010
(AOInsp.in Sylvia Rose)
Literatur:
- R. Lüdicke, Die preußischen Kultusminister und ihre Beamten im 1. Jh. des Ministeriums. 1817-1917. Stuttgart und Berlin 1918, S. 6, S. 23
- H. Kullnick, Berliner und Wahlberliner. Personen und Persönlichkeiten in Berlin von 1640-1960. Berlin [1961], S. 102
- H. J. Schoeps, Von Olmütz nach Dresden 1850/51. Ein Beitrag zur Geschichte der Reformen am Deutschen Bund. Darstellung und Dokumente. Köln und Berlin 1972, S. 36, S. 153 (Veröffentlichungen aus den Archiven Preußischer Kulturbesitz, Bd. 7)
- G. Heinrich (Hrsg.), Tausend Jahre Kirche in Berlin-Brandenburg. Berlin 1999, S. 467-470.
Zitierweise: GStA PK, BPH, Rep. 192 Nl Ladenberg, A. v.
Umfang: 0,1 lfm (47 VE); Angaben zum Umfang: 0,1 lfm (47 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ