Kläger: Gerhard Lem(b)s, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, Adrian Lems, Gödert Krop(pe) und Antonius von der Aa, für sich und in Vollmacht, beziehungsweise Vormundschaft der Erben und Kinder des Philipp Colins und des Gerd Verpoorten in Hamburg und Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Adam Basselier als Kurator der Catharine Colins, geb. Rubbens, Witwe des Levin Colins, Bürger zu Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Gültigkeit eines Testaments trotz entgegenstehender Bestimmungen eines Ehezärters
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Kläger: Gerhard Lem(b)s, Kaufmann und Bürger zu Hamburg, Adrian Lems, Gödert Krop(pe) und Antonius von der Aa, für sich und in Vollmacht, beziehungsweise Vormundschaft der Erben und Kinder des Philipp Colins und des Gerd Verpoorten in Hamburg und Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Adam Basselier als Kurator der Catharine Colins, geb. Rubbens, Witwe des Levin Colins, Bürger zu Hamburg (Beklagter) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Gültigkeit eines Testaments trotz entgegenstehender Bestimmungen eines Ehezärters
211-2_L 30
L 1009
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> L
1600,1616,1635,1642
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Conrad Blaufelder. Beklagter: Dr. Johann Friedrich Jung. Nebenbeklagter: Dr. Goerg Goll.- Instanzen: 1. Obergericht 1638-1640. 2. Reichskammergericht 1642.- Darin: Ehezärter von 1600 zwischen Levin Colins und Catharine Rubbens; Testament der Eheleute Colins von 1616 sowie ein Kodizill von 1635; Auszüge aus dem Antwerpener Stadtrecht.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11240 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ