Johann Friedrich [von Schwalbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er Georg Budner (Jorg Budtner), Untertan und Getreu...
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1724
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1601-1610
1606 März 11
Ausfertigung, Pergament, angehängtes Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben in unser statt Fulda sonnabents den eilfften Martii im sechtzehenhundert unndt sechsten jahr
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Friedrich [von Schwalbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er Georg Budner (Jorg Budtner), Untertan und Getreuer des Klosters in Rommerz (Rommerts), sowie dessen Ehefrau Anna und ihren Erben auf seine Bitten hin ein bei Rommerz gelegenes Gut verleihen hat. Zu diesem Gut gehören Haus, Hof, Scheune und weiteres Zubehör. Dazu zählen insgesamt neun verschiedene Äcker, außerdem sieben Wiesenstücke. Schon der Vater von Georg Budner hatte dieses Gut durch Erbkauf an sich gebracht und seinem Sohn vererbt. Das Kloster belehnt Georg Budner, seine Ehefrau und ihre Erben mit diesem Gut samt allem Zubehör und allen Rechten nach fuldischem Lehnsrecht. Georg Budner wird angewiesen, das ihm verliehene Gut weder aufzuteilen noch zu verkaufen. Als Zins für dieses Lehen erhält das Kloster jährlich an Michaelis [September 29] drei Gulden, der Gulden gerechnet zu 44 Böhmischen [Groschen], außerdem vier Maß Hafer, eine Meste (matzen) Hafer, vier Hähne und drei Hühner. Auf dieses Lehen verpflichtet sich Georg Budner mit dem Handeid; er wird überdies zur Treue angehalten und muss Steuern, das Besthaupt und Handlohn entrichten. Ankündigung des Sekretsiegels Abt Johann Friedrichs. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Johann Friedrich]
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann Friedrich [von Schwalbach], Abt von Fulda, bekundet für sich und seine Nachfolger, dass er Georg Budner (Jorg Budtner), Untertan und Getreuer des Klosters in Rommerz (Rommerts), sowie dessen Ehefrau Anna und ihren Erben auf seine Bitten hin ein bei Rommerz gelegenes Gut verleihen hat. Zu diesem Gut gehören Haus, Hof, Scheune und weiteres Zubehör. Dazu zählen insgesamt neun verschiedene Äcker, außerdem sieben Wiesenstücke. Schon der Vater von Georg Budner hatte dieses Gut durch Erbkauf an sich gebracht und seinem Sohn vererbt. Das Kloster belehnt Georg Budner, seine Ehefrau und ihre Erben mit diesem Gut samt allem Zubehör und allen Rechten nach fuldischem Lehnsrecht. Georg Budner wird angewiesen, das ihm verliehene Gut weder aufzuteilen noch zu verkaufen. Als Zins für dieses Lehen erhält das Kloster jährlich an Michaelis [September 29] drei Gulden, der Gulden gerechnet zu 44 Böhmischen [Groschen], außerdem vier Maß Hafer, eine Meste (matzen) Hafer, vier Hähne und drei Hühner. Auf dieses Lehen verpflichtet sich Georg Budner mit dem Handeid; er wird überdies zur Treue angehalten und muss Steuern, das Besthaupt und Handlohn entrichten. Ankündigung des Sekretsiegels Abt Johann Friedrichs. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Abt Johann Friedrich]
In der Urkunde mehrere Unterstreichungen, vermutlich von späterer Hand.
Böhmische Groschen werden auch als Prager Groschen bezeichnet.
Böhmische Groschen werden auch als Prager Groschen bezeichnet.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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