Ombudsmann nach skandinavischem oder schweizerischem Vorbild für den Kreis Göppingen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D711025/106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1971 >> Juli
31.07.1971
(O-Ton) Georg Gallus, MdB, FDP, Göppingen: Befürchtet, dass der Bürger mit seinen Anliegen, wegen gewisser Solidarität zwischen Landratsämtern, Bürgermeistern, den Beamten unter sich, nicht recht zum Zuge kommt / Hat persönlich solche Vorfälle erlebt / Ombudsmann völlig unabhängig: der Bürger hat Gewähr, dass sein Anliegen gerecht behandelt wird / Aus dem Amt soll keine Behörde werden: Ein Mann mit zwei Schreibkräften / Erforderlich ist Persönlichkeit von hoher Qualifikation: Jurist, unabhängig nach allen Seiten, nach einigen Jahren Wechsel des Dienstortes, um zu große Vertraulichkeit zu vermeiden / Jeder Bürger kann sich auch an seinen Abgeordneten wenden, außerdem Petitionsrecht an Landtag / Aber Hauptaufgabe des Abgeordneten liegt woanders / (5'49)
Musik mit Live-Bericht aus der Apollo-15-Sonderredaktion (4'57)
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0:11:00; 0'11
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Kaspar, Siegfried
Göppingen GP
Rechtswesen: Ombudsmann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ