Teilnahme von Artelshofener Untertanen am Ausschuss 1757, nebst Bitte um Verschonung eines Untertanen
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E 49/II Nr. 1560
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
28.03.1757 - 03.04.1757
Enthält:
1757 März 28: Schreiben des Gustav Gabriel von Thill, Pflegers zu Hersbruck, an Maria Jacobina Ebner, geb. Nützel, in Nürnberg.
Es soll ein neuer Ausschuss aus den jungen Mannschaften gebildet werden. In Frage kommen Söhne von Untertanen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben und bei den Eltern wohnen, aber noch nicht im Ausschuss gewesen sind. Diese sollen am 5. April um 8 Uhr vormittags in Hersbruck erscheinen.
1757 April 3: Schreiben der Frau Ebner aus Nürnberg an den Pfleger in Hersbruck (Konzept).
Unter den in Frage kommenden jungen Männern ist auch Hans Loos, der einzige Sohn des verstorbenen Georg Loos. Seine Mutter ist auf seine Hilfe angewiesen, wie der Vormund des Hans, Christoph Hufnagel aus Artelshofen, berichtete. Die Mutter beabsichtigt, ihr Gut an den Sohn noch diese Woche zu verkaufen. Daher die Bitte, Hans Loos von der Aufnahme in die junge Mannschaft zu verschonen. Loos wurde von Schreiberin angewiesen, sein Anliegen auch persönlich vorzutragen; er ist derÜberbringer dieses Schreibens.
1757 März 28: Schreiben des Gustav Gabriel von Thill, Pflegers zu Hersbruck, an Maria Jacobina Ebner, geb. Nützel, in Nürnberg.
Es soll ein neuer Ausschuss aus den jungen Mannschaften gebildet werden. In Frage kommen Söhne von Untertanen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben und bei den Eltern wohnen, aber noch nicht im Ausschuss gewesen sind. Diese sollen am 5. April um 8 Uhr vormittags in Hersbruck erscheinen.
1757 April 3: Schreiben der Frau Ebner aus Nürnberg an den Pfleger in Hersbruck (Konzept).
Unter den in Frage kommenden jungen Männern ist auch Hans Loos, der einzige Sohn des verstorbenen Georg Loos. Seine Mutter ist auf seine Hilfe angewiesen, wie der Vormund des Hans, Christoph Hufnagel aus Artelshofen, berichtete. Die Mutter beabsichtigt, ihr Gut an den Sohn noch diese Woche zu verkaufen. Daher die Bitte, Hans Loos von der Aufnahme in die junge Mannschaft zu verschonen. Loos wurde von Schreiberin angewiesen, sein Anliegen auch persönlich vorzutragen; er ist derÜberbringer dieses Schreibens.
Archivale
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Hufnagel, Christoph
Indexbegriff Person: Loos, Georg
Indexbegriff Person: Loos, Hans
Indexbegriff Person: Thill, Gustav Gabriel von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Militär/Wehrerfassung
Indexbegriff Person: Hufnagel, Christoph
Indexbegriff Person: Loos, Georg
Indexbegriff Person: Loos, Hans
Indexbegriff Person: Thill, Gustav Gabriel von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Militär/Wehrerfassung
Artelshofen
Hersbruck
Ausschuss (militärisch)
Pfleger, Hersbruck
Hersbrucker Ausschuss
Wehrdienst Verschonung vom
Verschonung vom Wehrdienst
Gutskauf
Vormund
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ