Rudiger vom Brant, Landrichter zu Nürnberg, erteilt Hilteprant, dem Zeidelmeister zu Feucht, Urkunde dahin, dass Klagen gegen den Zeidelmeister selbst vor dem Butigler zu Nürnberg, solche gegen die Zeidler und deren Hintersassen vor dem Zeidelmeister zum Austrag gebracht werden sollen. Zeugen: Ulrich von Rudorff, Conrat der Dachstetter, Bertholt Pfintzing, der all Schultheiß, Heinrich der Roler, Leupolt der Holzschuher, Wernher der Gruntherr, Conrat der Landschreiber.
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Rudiger vom Brant, Landrichter zu Nürnberg, erteilt Hilteprant, dem Zeidelmeister zu Feucht, Urkunde dahin, dass Klagen gegen den Zeidelmeister selbst vor dem Butigler zu Nürnberg, solche gegen die Zeidler und deren Hintersassen vor dem Zeidelmeister zum Austrag gebracht werden sollen. Zeugen: Ulrich von Rudorff, Conrat der Dachstetter, Bertholt Pfintzing, der all Schultheiß, Heinrich der Roler, Leupolt der Holzschuher, Wernher der Gruntherr, Conrat der Landschreiber.
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden 8/*
LS/D Nr. 22
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden >> Losungamt, 39 Laden >> Verträge, Transaktionen, Käufe, Veränderungen, Gütererwerbungen durch Krieg und kaiserliche Konzessionen >> Wälder um die Stadt Nürnberg (Lade LS/D)
1296 August 28
Urkunden
ger
Überlieferung: Insert
Literatur: Druck: Nürnberger Urkundenbuch Nr. 906, S. 538 f.
Originaldatierung: der brif ward geben 1296, am dem ergtag vor sant Giligen tag und waz daz lantgeriht zu der steinbruke.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1296
Monat: 8
Tag: 28
Äußere Beschreibung: Orig. fehlt. - Insert, in den Vidimus des Landgerichts Nürnberg vom 4. Juni 1353 (Nr. 42, ehem. RU Nürnberg 843) aufgenommen.
Literatur: Druck: Nürnberger Urkundenbuch Nr. 906, S. 538 f.
Originaldatierung: der brif ward geben 1296, am dem ergtag vor sant Giligen tag und waz daz lantgeriht zu der steinbruke.
Unternummer: *
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1296
Monat: 8
Tag: 28
Äußere Beschreibung: Orig. fehlt. - Insert, in den Vidimus des Landgerichts Nürnberg vom 4. Juni 1353 (Nr. 42, ehem. RU Nürnberg 843) aufgenommen.
Kopie im "Weißbuch", Ms. 653, fol. 339a.
Brant, Rüdiger vom (Landrichter zu Nürnberg)
Dachstetter, Konrad der
Grundherr, Werner
Hilteprant (Zeidelmeister zu Feucht)
Holzschuher, Leupolt
Koler, Heinrich
Konrad (Landschreiber)
Kudorf, Ulrich von
Pfinzing, Berchtolt
Feucht
Nürnberg, Butigler
Nürnberg, Landgericht
Nürnberg, Zeidelwesen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 39 Laden (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden (Bestand)
- Losungamt, 39 Laden (Gliederung)
- Verträge, Transaktionen, Käufe, Veränderungen, Gütererwerbungen durch Krieg und kaiserliche Konzessionen (Gliederung)
- Wälder um die Stadt Nürnberg (Lade LS/D) (Gliederung)