Vom Buch zum Schloss. Der Lichtenstein - gestern, heute und vorgestern
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 D003246/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/003 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2000 >> Dezember 2000
Samstag, 16. Dezember 2000
"Einen historischen Roman à la Walter Scott musst du schreiben, sagte ich zu mir, denn nach allem, was man gegenwärtig vom Geschmack des Publikums hört, kann nur diese und keine andere Form Glück machen". 1826 verfasste Wilhelm Hauff seinen Roman "Lichtenstein". Was er beschrieb entnahm er seiner Phantasie. Zwar bezieht sich sein historischer Roman auf ein Bauwerk, das im Mittelalter an dieser Stelle stand, doch war dieses längst verschwunden. Hauff ließ es literarisch neu entstehen - und nach seiner literarischen Vorlage wiederum entstand 1840 - 1842 hoch über dem Echaztal das Schloss in der Form, in der wir es heute kennen. Ironischerweise sehen viele Besucher, nicht zuletzt Besucher aus dem Ausland, in diesem Schloss den Inbegriff mittelalterlicher Burgenromantik.
SWR 2
1:00:00; 1'00
Audio-Visuelle Medien
Buck, Dieter
Eissler, Marliese
Enderle, Gerhard; Schlossführer von Schloss Lichtenstein
Wälder, Manfred; Schlossverwalter
Walker, Elke
Honau : Lichtenstein RT
Lichtenstein RT
Bauwerk; Schloss Lichtenstein
Literatur
Museum
Roman
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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