Hilarius Strubel, Bürger und Einwohner zu Sigmaringendorf, verkauft an Hans Dirhaimber und Kaspar Flad zu Sigmaringen, Spital Pfleger dortselbst, für 30 Gulden in Münz Landeswährung 1 Gulden 30 Kreuzer jährlichen Zinses, zahlbar an Martini, 8 Tage vorher oder nachher aus seinem eigenen Haus und Krautgarten (Anlieger: Langenweg; gemeine Straße; Hans Boß) und aus seiner eigenen Hofstatt an der mittleren Gasse (Anlieger: Langenweg; gemeine Straße; Hans Jakob Boß). Diese Güter sind außer gewöhnlicher Stemer, Kontribution und gemeinen bürgerlichen Beschwerden frei und eigen und von Schultheiß und Gericht als doppeltes Unterpfand anerkannt worden. Der Zins kann bei vierteljährlicher Kündigung abgelöst werden
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Hilarius Strubel, Bürger und Einwohner zu Sigmaringendorf, verkauft an Hans Dirhaimber und Kaspar Flad zu Sigmaringen, Spital Pfleger dortselbst, für 30 Gulden in Münz Landeswährung 1 Gulden 30 Kreuzer jährlichen Zinses, zahlbar an Martini, 8 Tage vorher oder nachher aus seinem eigenen Haus und Krautgarten (Anlieger: Langenweg; gemeine Straße; Hans Boß) und aus seiner eigenen Hofstatt an der mittleren Gasse (Anlieger: Langenweg; gemeine Straße; Hans Jakob Boß). Diese Güter sind außer gewöhnlicher Stemer, Kontribution und gemeinen bürgerlichen Beschwerden frei und eigen und von Schultheiß und Gericht als doppeltes Unterpfand anerkannt worden. Der Zins kann bei vierteljährlicher Kündigung abgelöst werden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Nr. 224
Repert. XVI, Bb Nr. 40, Kasten F, Fach 122 (dafür rot: B 34)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 80 T 2 Grafschaft Sigmaringen: Urkunden
Grafschaft Sigmaringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1681 Juni 10
Urkunden
Ausstellungsort: Sigmaringen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel in offenen Holzkapseln
Vermerke: Dorsualvermerk: lit. A
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel in offenen Holzkapseln
Vermerke: Dorsualvermerk: lit. A
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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