Georg Flamm ("Flam") zum Gaukler ("Gaugler"), Amtsknecht der Landvogtei Schwaben, spricht den Heiligenpflegern der Pfarrkirche von Hasenweiler kraft eines Prioritätsurteils für Kapital- und Zinsforderungen das in die offene Gant gekommene Gütlein des ¿Thomas Heiß zum Heißen zu. Es besteht aus einer Hofstatt samt einem Gärtlein und einem daran gelegenen Acker, der eine "geringe" Jauchart mißt. Das Anwesen liegt "gegen der gemaindt" zwischen Hans Forstenheusler und Kaspar Bosch zu Lochen (=Locher). Zu dem Gütlein gehört ferner eine "geringe" Jauchart genannt der Zeilacker sowie ein Acker genannt der Waldacker mit 2 Jauchart Umfang, ferner ein Äckerlein genannt das Häldelin, das in zwei Stunden zu "ähren" ist. Das Gütlein gibt jährlich an das Landwaibelamt 5 Streichen Hafer Landlos.
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Georg Flamm ("Flam") zum Gaukler ("Gaugler"), Amtsknecht der Landvogtei Schwaben, spricht den Heiligenpflegern der Pfarrkirche von Hasenweiler kraft eines Prioritätsurteils für Kapital- und Zinsforderungen das in die offene Gant gekommene Gütlein des ¿Thomas Heiß zum Heißen zu. Es besteht aus einer Hofstatt samt einem Gärtlein und einem daran gelegenen Acker, der eine "geringe" Jauchart mißt. Das Anwesen liegt "gegen der gemaindt" zwischen Hans Forstenheusler und Kaspar Bosch zu Lochen (=Locher). Zu dem Gütlein gehört ferner eine "geringe" Jauchart genannt der Zeilacker sowie ein Acker genannt der Waldacker mit 2 Jauchart Umfang, ferner ein Äckerlein genannt das Häldelin, das in zwei Stunden zu "ähren" ist. Das Gütlein gibt jährlich an das Landwaibelamt 5 Streichen Hafer Landlos.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 2070
09751
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 17. Jahrhundert
1657 Dezember 8 (den achten monats tag Decembris)
20,1 x 40,2 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Georg Flamm ("Flam") zum Gaukler ("Gaugler"), Amtsknecht der Landvogtei Schwaben
Empfänger: Heiligenpfleger der Pfarrkirche von Hasenweiler
Siegler: Lic. iur. utr. Jakob Christoph Schmidlin, österreichischer Rat und Landschreiber in Obern und Niedern Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest, in Holzkapsel
Empfänger: Heiligenpfleger der Pfarrkirche von Hasenweiler
Siegler: Lic. iur. utr. Jakob Christoph Schmidlin, österreichischer Rat und Landschreiber in Obern und Niedern Schwaben
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest, in Holzkapsel
Bosch, Kaspar
Flamm, Georg
Forstenheusler, Hans
Heiß, Thomas
Schmidlin, Jakob Christoph; Landschreiber, Landvogteiverwalter
Gaukler : Vogt RV; Einwohner
Hasenweiler : Horgenzell RV; Heiligenpfleger
Heißen : Vogt RV
Heißen : Vogt RV; Einwohner
Heißen : Vogt RV; Flurstücke
Lochen = Locherhof : Ravensburg RV; Einwohner
Schwaben, Landvogtei; Amtsknecht
Schwaben, Landvogtei; Landschreiber
Schwaben, Landvogtei; Landwaibelamt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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