Abt Erhard [Fridang] von Weingarten verleiht Konrad Rogg von Engishausen ("Engiszhusen") und Ehefrau Ursel Mörlin mit allen ihren Erben ein Gut in Engishausen. Sie sollen es in gutem Zustand erhalten, persönlich bewirtschaften und niemandem weiterverleihen oder es schlaizen. Jährlich zu Martini oder danach, wenn die Boten des Klosters es verlangen, zahlen sie als Zins 7 lb d Memminger Währung. Wenn sie anderen Schirm, andere Herrschaft oder Bürgerrecht suchen, verlieren sie das Leiherecht (Lehenschaft) am Gut. Verlassen sie dieses, erhalten sie weder Aufwendungs- noch Schadenersatz.
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Abt Erhard [Fridang] von Weingarten verleiht Konrad Rogg von Engishausen ("Engiszhusen") und Ehefrau Ursel Mörlin mit allen ihren Erben ein Gut in Engishausen. Sie sollen es in gutem Zustand erhalten, persönlich bewirtschaften und niemandem weiterverleihen oder es schlaizen. Jährlich zu Martini oder danach, wenn die Boten des Klosters es verlangen, zahlen sie als Zins 7 lb d Memminger Währung. Wenn sie anderen Schirm, andere Herrschaft oder Bürgerrecht suchen, verlieren sie das Leiherecht (Lehenschaft) am Gut. Verlassen sie dieses, erhalten sie weder Aufwendungs- noch Schadenersatz.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 340
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 15. Jahrhundert
1450 Oktober 31 (an dem aubent aller lieben hailigen)
26 x 25 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Abt Erhard [Fridang] von Weingarten
Empfänger: Konrad Rogg von Engishausen ("Engiszhusen") und Ehefrau Ursel Mörlin
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Konrad Rogg von Engishausen ("Engiszhusen") und Ehefrau Ursel Mörlin
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Mörlin, Ursel
Rogg, Konrad
Rogg, Ursel
Engishausen : Egg an der Günz MN
Engishausen : Egg an der Günz MN; Einwohner
Memmingen MM; Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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