Staatliches Forstamt Bad Wildbad (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 161/66 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Landwirtschaft und Forsten >> Forstämter >> Staatliches Forstamt Bad Wildbad
1603-1975
Überlieferungsgeschichte
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Bad Wildbad. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien sind mit Akzession 58/2001 vom Staatlichen Forstamt Bad Wildbad abgeliefert worden. Die Aussonderung der archivwürdigen Akten wurde vom Unterzeichnenden anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler durchgeführt (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291). Der Unterzeichnete war schon halb auf dem Heimweg, als der Behördenleiter auf einen - längst vergessenen - Raum im Dachgeschoß hinwies, in dem die Registratur der Floßinspektion Calmbach sowie Vorakten anderer Forstämter schlummerten. Diese wurden komplett übernommen.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Umfangreiches Material zu Staatsforstpersonal, Versuchswesen, Besitzstandsbeschreibungen und - veränderungen, Wirtschaftseinrichtung in den Staatswaldungen und Körperschaftswaldungen, Nutzungspläne und Fällungsnachweisungen und Nebennutzungen, aber auch ausführlichere Überlieferung betr. Repertorien, Chronik, Statistik, Forstorganisation, Rechte und Lasten, Derbholzübersicht, Materialverwendung, Wegebau, Flößerei, Jagd, Fischerei, Forstpolizei (Visitation der Privatwaldungen weniger) sowie Jagd- und Fischereipolizei mit Vogelschutz.
Daneben ist noch Material über phänologische Beobachtungen, Kriegsgefangene, E- und F-Hiebe, Kohlplatten, Kulturen, Etat und Rechnungswesen, Markungslastenverträge, Rechtspflege und Karten vorhanden.
Nicht überliefert ist der Bereich forstliches Vereinswesen.
Die Unterlagen der Floßinspektion Calmbach waren fast 100 Jahre im Forstamt Wildbad mehr oder weniger verschollen und sind bei der Bewertung vor Ort eher zufällig wieder ans Tageslicht gekommen.
Die Unterlagen stellen den Hauptbestand der Behördenregistratur dar. Bisher waren lediglich 69 Akten im Umfang von 0,7 lfd.m im Bestand Wü 161b T 1 verwahrt. Nun sind 344 Akten hinzugekommen.
Jetzt sind auch die Bereiche Organisation und Verwaltung, Registratur, Gebäude, Amtsinventar, Tagebücher, Floßpersonal und Instruktionen, Störung des Floßbetriebs, Vergehen und Unterstützung von Verunglückten dokumentiert.
Die bisher schlecht dokumentierten Bereiche Flößereibetrieb und Kassen- und Rechnungswesen sind nun durch die Verleihungsprotokolle und Materialübersichten sowie Unterlagen zu allen Bereichen der Flößerei vom Erwerb bis zum Verkauf des Holzes und durch die Floßbaukostenverzeichnisse und Tagebücher über Ausgaben zur Flößerei ausführlich vetreten.
Im bisher am besten dokumentierten Bereich Bau und Unterhaltung der Floßanstalten sind ältere Beschreibungen sowie die Verleihungsprotokolle und Akkorde hinzugekommen.
Das vorliegende Findbuch beinhaltet die komplette Ablieferung T 1 des Forstamts Bad Wildbad. Hier sind alle Akten der Behördenabgabe - ungeachtet der verschiedenen Provenienzen - erfaßt (Ablieferungsprovenienz). Die Archivalien sind mit Akzession 58/2001 vom Staatlichen Forstamt Bad Wildbad abgeliefert worden. Die Aussonderung der archivwürdigen Akten wurde vom Unterzeichnenden anhand des Bewertungsmodells des Schriftguts der Staatlichen Forstämter, Registraturschicht bis 1955 von Treffeisen und Füßler durchgeführt (abgedruckt in: Reinhold Schaal und Jürgen Treffeisen: Zur Bewertung und Aussonderung der Unterlagen der staatlichen Forstämter im Sprengel des Staatsarchivs Sigmaringen, in: Historische Überlieferung aus Verwaltungsunterlagen. Zur Praxis der archivischen Bewertung in Baden-Württemberg, herausgegeben von Robert Kretzschmar, 1997, Verlag W.Kohlhammer Stuttgart, S.275-291). Der Unterzeichnete war schon halb auf dem Heimweg, als der Behördenleiter auf einen - längst vergessenen - Raum im Dachgeschoß hinwies, in dem die Registratur der Floßinspektion Calmbach sowie Vorakten anderer Forstämter schlummerten. Diese wurden komplett übernommen.
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Umfangreiches Material zu Staatsforstpersonal, Versuchswesen, Besitzstandsbeschreibungen und - veränderungen, Wirtschaftseinrichtung in den Staatswaldungen und Körperschaftswaldungen, Nutzungspläne und Fällungsnachweisungen und Nebennutzungen, aber auch ausführlichere Überlieferung betr. Repertorien, Chronik, Statistik, Forstorganisation, Rechte und Lasten, Derbholzübersicht, Materialverwendung, Wegebau, Flößerei, Jagd, Fischerei, Forstpolizei (Visitation der Privatwaldungen weniger) sowie Jagd- und Fischereipolizei mit Vogelschutz.
Daneben ist noch Material über phänologische Beobachtungen, Kriegsgefangene, E- und F-Hiebe, Kohlplatten, Kulturen, Etat und Rechnungswesen, Markungslastenverträge, Rechtspflege und Karten vorhanden.
Nicht überliefert ist der Bereich forstliches Vereinswesen.
Die Unterlagen der Floßinspektion Calmbach waren fast 100 Jahre im Forstamt Wildbad mehr oder weniger verschollen und sind bei der Bewertung vor Ort eher zufällig wieder ans Tageslicht gekommen.
Die Unterlagen stellen den Hauptbestand der Behördenregistratur dar. Bisher waren lediglich 69 Akten im Umfang von 0,7 lfd.m im Bestand Wü 161b T 1 verwahrt. Nun sind 344 Akten hinzugekommen.
Jetzt sind auch die Bereiche Organisation und Verwaltung, Registratur, Gebäude, Amtsinventar, Tagebücher, Floßpersonal und Instruktionen, Störung des Floßbetriebs, Vergehen und Unterstützung von Verunglückten dokumentiert.
Die bisher schlecht dokumentierten Bereiche Flößereibetrieb und Kassen- und Rechnungswesen sind nun durch die Verleihungsprotokolle und Materialübersichten sowie Unterlagen zu allen Bereichen der Flößerei vom Erwerb bis zum Verkauf des Holzes und durch die Floßbaukostenverzeichnisse und Tagebücher über Ausgaben zur Flößerei ausführlich vetreten.
Im bisher am besten dokumentierten Bereich Bau und Unterhaltung der Floßanstalten sind ältere Beschreibungen sowie die Verleihungsprotokolle und Akkorde hinzugekommen.
878 Akten (15,5 lfd.m)
Bestand
Bad Wildbad CW; Forstamt
Calmbach, Bad Wildbad CW; Floßinspektion
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ