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In Nr. 2413 [1802 Dezember 24] inserierte Urkunde: König
Friedrich Wilhelm [II.] von Preußen bekundet, dass mit seiner Zustimmung
zwischen seiner ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1791-1800
1791 Juni 19
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: So geschehen Berlin den 19ten Juny 1791
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Nr. 2413 [1802 Dezember 24] inserierte Urkunde: König Friedrich Wilhelm [II.] von Preußen bekundet, dass mit seiner Zustimmung zwischen seiner Tochter, Friederike Luise (Friederique Louise) Wilhelmine von Preußen, und Wilhelm Friedrich Erbprinz von Oranien-Nassau eine Heiratsverbindung eingegangen werden soll. Zur Regelung der Modalitäten des Ehevertrags erteilt König Friedrich Wilhelm seinen Staats-, Kriegs- und Kabinettsministern, Karl (Carl) Wilhelm Graf [Finck] von Finckenstein, Ewald Friedrich Graf von Hertzberg, Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg und Philipp Karl (Carl) Graf von Alvensleben, die Vollmacht, die Verhandlungen mit den Bevollmächtigten [Wilhelms V.], Erbstatthalter und Prinz von Oranien, [Peter Alexander Graf] von Heiden, Nassau-oranischer Kammerherr, und [Johann David] Passavant von Passenburg, Nassau-oranischer Geheimer Rat, zu führen und einen Vertrag zur Ratifizierung durch den König und dessen [zweiter] Ehefrau, [Friederike von Hessen-Darmstadt], aufzusetzen. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Berlin. Es folgt die Wiedergabe der Unterschrift: (Fr[iedrich] Wilhelm). Es folgt die Vollmacht der Prinzessin Friederike Luise Wilhelmine von Preußen für die genannten Bevollmächtigten, den Ehevertrag aufzusetzen. (siehe Abbildungen: Seite 20, Seite 21 und 22)
Vgl. die Zusatzinformationen in Nr. 2413.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.