Redakteur Hajo Knebel (Bestand)
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7NL 192B
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 192B Redakteur Hajo Knebel
Bestandsbeschreibung: Redakteur Hajo Knebel (1929-2006) Der am 19. Juli 1929 im Bunzlau (Niederschlesien) geborene Hajo Knebel wuchs in Martinwaldau auf. Er besuchte die Lehrerbildungsanstalten in Heidanger/ Oberlausitz, Obernigk und Belau, wurde dann aber zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung in die Eifel besuchte er 1946-1947 das Pädagogium Bergnassau und 1947-1949 die Pädagogische Akademie Bad Neuenahr, wo er 1949 seine erste Lehrerprüfung ablegte. Vom Jahre 1949 an arbeitete er als Lehrer, zunächst in der Volksschule Heyweiler, später dann an der Hauptschule in Simmern/Hunsrück, wo er bis zu seinem Ruhestand 1989 wirkte. Von 1956 bis 1989 war er Vorstandsmitglied und 1. Vorsitzender des Schutzverbands Deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz, des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) Rheinland-Pfalz und des Förderkreises deutscher Schriftsteller (FöK) Rheinland-Pfalz sowie über lange Jahre hinweg Redakteur der Zeitschrift Glaube und Heimat. Neben eigenen Büchern war er auch Herausgeber und Mitautor verschiedener Werke, veröffentlichte Texte und Gedichte in Anthologien und schrieb für den Südwestfunk Hörspiele und Fernsehfilme. Er starb am 28. Januar 2006 in Simmern. Zum Nachlassbestand Der Bestand enthält nur denjenigen Teil des umfangreichen Nachlasses von Hajo Knebel, der im Jahr 2013 über den Synodalarchivpfleger des Kirchenkreises Simmern-Trarbach Uwe Hauth an die Evangelische Archivstelle Boppard gelangte. Im Dezember 2014 wurde er von der Archivpraktikantin Sarah Adams unter der Anleitung des Unterzeichnenden geordnet und durch das vorliegende Findbuch erschlossen. Der Bestand enthält hauptsächlich Akten zu Knebels Tätigkeit als Redakteur und Autor. Boppard, 16. Dezember 2014 Dr. Andreas Metzing (Lk.-Oberarchivrat)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ