Vor dem Mainzer Notar (Jodocus Hainbuch) verkaufen Dorothea, Witwe von Döngess Weissmantel, und Juliana, Witwe von Konrad Heller, beide von Drais, Prior und Konvent der Karmeliter in Mainz,. 1) Dorothea und ihr Vater zusammen für 120 fl. Batzen bar 3 Morgen Acker in der Draiser Gemarkung, zwischen Konrad Hellers Witwe und Adam Jeckels Erben; zinst der Morgen 1 1/2-jährlich dem Peterstift 1/2 Malter Korn;. 2) Juliana für 20 fl. bar 3 Viertel Acker in derselben Gemarkung, zwischen Martin Schmidt nach Finthen zu und den Karmelitern; zinst der Morgen ebenso 1/2 Malter Korn dem Peterstift. Pfand: soviel von dem Besitz der Verkäufer, als dem Wert des verkauften Landes entspricht. Zeugen: Adam Schmitt, Schultheiß, Clos Köhler, Hans Becker, Einwohner von Drais. S. Notar.
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Vor dem Mainzer Notar (Jodocus Hainbuch) verkaufen Dorothea, Witwe von Döngess Weissmantel, und Juliana, Witwe von Konrad Heller, beide von Drais, Prior und Konvent der Karmeliter in Mainz,. 1) Dorothea und ihr Vater zusammen für 120 fl. Batzen bar 3 Morgen Acker in der Draiser Gemarkung, zwischen Konrad Hellers Witwe und Adam Jeckels Erben; zinst der Morgen 1 1/2-jährlich dem Peterstift 1/2 Malter Korn;. 2) Juliana für 20 fl. bar 3 Viertel Acker in derselben Gemarkung, zwischen Martin Schmidt nach Finthen zu und den Karmelitern; zinst der Morgen ebenso 1/2 Malter Korn dem Peterstift. Pfand: soviel von dem Besitz der Verkäufer, als dem Wert des verkauften Landes entspricht. Zeugen: Adam Schmitt, Schultheiß, Clos Köhler, Hans Becker, Einwohner von Drais. S. Notar.
U / 1636 Januar 31
StA Frankfurt
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
31.01.1636
Karmeliter Mainz
Ausfertigung. Perg. S. fehlt. Rückvermerk: "Agri hi elocati sunt Velten Stender 1650 cum aliis nostris".
Urkunden
Becker, Hans
Hainbuch, Jodocus
Heller, Juliana
Heller, Konrad
Jeckel, Adam
Köhler, Clos
Schmidt, Martin
Schmitt, Adam
Weissmantel, Dönges
Weissmantel, Dorothea
Drais
Finthen
Mainz
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:31 MESZ