Amtsgericht Vechelde (Bestand)
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NLA WO, 40 Neu 21
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.2 Amtsgerichte (ab 1850)
1753-1970
Bestandsgeschichte: Durch Gesetz vom 21. August 1849 wurden mit Wirkung zum 1. August 1850 Gerichtswesen und Verwaltung getrennt und als neue Institutionen die Amtsgerichte eingerichtet. Das Amtsgericht Vechelde war für den Bezirk des ehemaligen herzoglichen Amts Vechelde zuständig. Ab 01.01.1924 wurden die Gemeindebezirke Alvesse, Broitzem, Groß Gleidingen, Harvesse, Neubrück, Timmerlah, Völkenrode, Watenbüttel, Wendeburg, Wendezelle und Zweidorf zum Amtsgerichtsbezirk Braunschweig gelegt (GuVS 1923 Nr. 262 S. 332). Zum 01.01.1972 wurde das Amtsgericht Vechelde aufgelöst und seine Aufgaben komplett auf das Amtsgericht Braunschweig übertragen
Die Akten des Amtsgerichts Vechelde waren bisher wie folgt verzeichnet:
- Archivfindbuch, 1983 (jetzt: 36 Alt, Nr.447-448)
- EDV-Findbuch, 1992 (jetzt: 36 Alt, Nr. 449)
Folgende Bestände enthalten Akten der Vorgängerbehörden:
31 Neu 21 (Kreisgericht Vechelde)
39 Neu 21 (Kreisamt/Amt Vechelde)
Die Zusammenführung der einzelnen Verzeichnisse sowie die Gliederung und Schlußredaktion des Gesamtbestandes nahm der Unterzeichnende vor. Die Eingabe in die Datenverarbeitung erfolgte durch die Archivangestellte Frau Siebenhaar.
Die Erstellung des Findbuches wurde durch das Arbeitsamt Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage eines Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Dezember 2003
Luttmer
(Archivoberinspektor)
Literatur:
Mundhenke, Herbert, "Die Entwicklung der Braunschweigischen Justizverfassung von 1814 bis 1877", in: Spies, Werner, Hrsg., Beiträge zur Geschichte des Gerichtswesens im Lande Braunschweig (Oberlandesgerichtsbezirk Braunschweig), Quellen und Forschungen zur braunschweigischen Geschichte, Band 14, Braunschweig 1954, S. 107-135. (DiBi: I 223 Bd. 14)
außerdem: Vorwort zum Findbuch 31 Neu
Bestandsgeschichte: 3
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Akten des Amtsgerichts Vechelde waren bisher wie folgt verzeichnet:
- Archivfindbuch, 1983 (jetzt: 36 Alt, Nr.447-448)
- EDV-Findbuch, 1992 (jetzt: 36 Alt, Nr. 449)
Folgende Bestände enthalten Akten der Vorgängerbehörden:
31 Neu 21 (Kreisgericht Vechelde)
39 Neu 21 (Kreisamt/Amt Vechelde)
Die Zusammenführung der einzelnen Verzeichnisse sowie die Gliederung und Schlußredaktion des Gesamtbestandes nahm der Unterzeichnende vor. Die Eingabe in die Datenverarbeitung erfolgte durch die Archivangestellte Frau Siebenhaar.
Die Erstellung des Findbuches wurde durch das Arbeitsamt Braunschweig im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Grundlage eines Arbeitsförderungsgesetzes ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, im Dezember 2003
Luttmer
(Archivoberinspektor)
Literatur:
Mundhenke, Herbert, "Die Entwicklung der Braunschweigischen Justizverfassung von 1814 bis 1877", in: Spies, Werner, Hrsg., Beiträge zur Geschichte des Gerichtswesens im Lande Braunschweig (Oberlandesgerichtsbezirk Braunschweig), Quellen und Forschungen zur braunschweigischen Geschichte, Band 14, Braunschweig 1954, S. 107-135. (DiBi: I 223 Bd. 14)
außerdem: Vorwort zum Findbuch 31 Neu
Bestandsgeschichte: 3
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ