Gayling von Altheim'sches Gesamtarchiv Ebnet: Bände (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 101/20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Nachlässe und Familienarchive >> Oberrheinisches Adelsarchiv >> Gayling von Altheim'sches Gesamtarchiv Ebnet >> Gayling von Altheim'sches Gesamtarchiv Ebnet: Selekte
Die Familien hinter den Bänden: Familie von Fleckenstein Die Familie von Fleckenstein benannte sich nach der gleichnamigen Burg im Nordelsass an der Grenze zu Deutschland. Die meisten ihrer Besitzungen lagen im Bereich der heutigen niederelässischen Arrondissements Haguenau-Wissembourg und Saverne mit den Schwerpunkten Haguenau, Soultz-sous-Forêts und Beinheim. Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts stiegen sie zu den bedeutendsten Ministerialen der Pfalzgrafen bei Rhein auf. Der Linie Fleckenstein-Dagstuhl gelang es sogar den Freiherrenstand zu erlangen. Der Gesamtfamilienbesitz wurde häufig unter den verschiedenen Familienmitgliedern aufgeteilt, oft aber nur auf Zeit, so dass das Vermögen bei Tod wieder an den Gesamtbesitz zurückfiel. 1720 starben die Fleckensteiner mit Jakob von Fleckenstein aus. Ein Teil ihres Erbes ging an die Familie Gayling von Altheim. (siehe auch: Peter Müller: Die Herren von Fleckenstein im späten Mittelalter (Geschichtliche Landeskunde, Bd. 34), Stuttgart 1990) Familie Gayling von Altheim Die Gayling von Altheim stammten aus Hessen. Sie benannten sich nach Altheim bei Babenhausen zwischen Darmstadt und Aschaffenburg. 1650 erbten sie die Besitzungen in Buswiller, Niedermodern und Schalkendorf von den Herren von Sultz im Elsass und verlegten ihren Machtschwerpunkt dorthin. 1720 fielen auch Teile des Fleckensteiner Erbes an sie. 1811 kaufte Christian Freiherr Gayling von Altheim das Schloss Ebnet bei Freiburg, wo Nachfahren der Familie bis heute leben. (siehe auch: Paul-René Zander: Das Rokokoschloss Ebnet. Ein Beitrag zum Bauwesen der Herren von Sickingen in Vorderösterreich (Schnell, Kunstführer Nr. 2256), Regensburg 1997) Familie Wurmser von Vendenheim Die Familie Wurmser war ein altes Straßburger Patriziergeschlecht. Die Wurmser von Vendenheim tauchen in den vorliegenden Urkunden 1598 unter den Fleckensteiner Urkunden auf mit Besitz in Straßburg, Vendenheim und Dorlisheim. Die Urkunden derer von Vendenheim betreffen das Hofgut in Helmlingen-Rheinau im Ortenaukreis. Das vermutlich später über Erbschaft in den Besitz der Gayling von Altheim gelangte. Familie Böcklin von Böcklinsau Siehe Vorwort von U 101/1
Bestandsgeschichte: Im Jahr 2016 wurde das Gayling von Altheim'sche Gesamtarchiv Ebnet vom Landesarchiv Baden-Württemberg mit Mitteln der Stiftung Kulturgut für das Staatsarchiv Freiburg samt den sich darunter befindenden Bandselekten angekauft. Die Bände verschiedener Familien, v.a. Kopialbücher, Archivregister und Nachlassinventare dürften alle durch Erbschaften in den Besitz der Familie Gayling von Altheim gekommen sein. Friedrich Hefele erstellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits ein Verzeichnis der Bände. Diese wurden in den Mitteilungen der Badischen Historischen Kommission, Nr. 38, 1916, abgedruckt in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins N.F. Bd. 31, 1916, veröffentlicht. Diese Gliederung wurde nicht übernommen. Band 33 der Hefele-Verzeichnung "Inventar des Nachlasses der Susanna Margareta Wurmser von Vendenheim, geb. von Botzheim" ist in Verstoß geraten. Im Rahmen eines Projektes, finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg, wurden die Bände von Anja Schellinger neu verzeichnet und parallel dazu archivgerecht verpackt. Der Bestand umfasst nun 88 Einheiten in 3,6 lfdm. Freiburg im September 2022 Anja Schellinger
Bestandsgeschichte: Im Jahr 2016 wurde das Gayling von Altheim'sche Gesamtarchiv Ebnet vom Landesarchiv Baden-Württemberg mit Mitteln der Stiftung Kulturgut für das Staatsarchiv Freiburg samt den sich darunter befindenden Bandselekten angekauft. Die Bände verschiedener Familien, v.a. Kopialbücher, Archivregister und Nachlassinventare dürften alle durch Erbschaften in den Besitz der Familie Gayling von Altheim gekommen sein. Friedrich Hefele erstellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits ein Verzeichnis der Bände. Diese wurden in den Mitteilungen der Badischen Historischen Kommission, Nr. 38, 1916, abgedruckt in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins N.F. Bd. 31, 1916, veröffentlicht. Diese Gliederung wurde nicht übernommen. Band 33 der Hefele-Verzeichnung "Inventar des Nachlasses der Susanna Margareta Wurmser von Vendenheim, geb. von Botzheim" ist in Verstoß geraten. Im Rahmen eines Projektes, finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg, wurden die Bände von Anja Schellinger neu verzeichnet und parallel dazu archivgerecht verpackt. Der Bestand umfasst nun 88 Einheiten in 3,6 lfdm. Freiburg im September 2022 Anja Schellinger
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Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ
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