101,5/Geschäftsstelle V (Bauamt) (Bestand)
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101,005/Geschäftsst. V
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld (Archivtektonik) >> Amtliches Schriftgut >> Geschäftsstellen
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben:
Form und Inhalt: Vorwort zum Bestand 101,5/Geschäftsstelle V (Bauamt)
Verwaltungsgeschichte
Die Geschäftsstellen wurden aufgrund der zunehmenden Wohnbevölkerung (1880: ca. 30.000; 1890: knapp 40.000; 1900: ca. 63.000), Schritt haltenden Infrastruktur und notwendigerweise ausdifferenzierten Verwaltungsaufgaben 1902 eingerichtet. Die Erweiterung der Verwaltung hatte zwar zuvor eingesetzt, als z. B. Bau-, Melde- und Steueramt sowie die Polizeiverwaltung eingerichtet worden waren, jetzt aber gewann die städtischen Behörden eine erste geordnet erscheinende Struktur.
Etliche Umbenennungen, Neueinrichtungen und Zusammenlegungen den folgenden Jahrzehnten reflektieren die Dynamik der Stadtentwicklung und möglicherweise auch verschiedene Ansätze und Ideen der Verwaltungsorganisation, können aber auch Reaktionen auf konkrete Ereignisse und Herausforderungen sein.
Diese Verwaltungsneuorganisationen führen zu thematischen Überschneidungen insbesondere zwischen den einzelnen Geschäftsstellen-Beständen (Bestandsgruppe 101) oder zur Zuordnung abwegig erscheinender Akten/Aktentitel zu einzelnen Beständen.
Die klassische Bauamt-Aufgaben wahrnehmende Geschäftsstelle V trug folgende Ergänzungsbezeichnungen:
- 1902/1903: Sekretariat des Bauamtes
- 1930: Geschäftsstelle des Stadtbauamtes
- 1933: Stadtbauamt.
1931 wurden die Geschäftsstellen nominell durch Fachämter unter den Ergänzungsnamen oder anderen Bezeichnungen abgelöst.
Hinweise zur Verzeichnung
Die Nummern 252 bis 500 sind nicht belegt.
Benutzungshinweise
Es gibt Laufzeiten-Überschneidungen zur Überlieferung in den Beständen 100,2/Ältere Akten, 108,2/Magistratsbaumt, 108,3/Magistratsbaupolizei und 108,4
- Archivalienbestellung: Bestand 101,5/Geschäftsstelle V, Nr. #
- Zitation: Stadtarchiv Bielefeld (StArchBI), Bestand 101,5/Geschäftsstelle V, Nr. #
Literatur
- Ellwein, Thomas, Der Staat als Zufall und als Notwendigkeit. Die jüngere Verwaltungsentwicklung in Deutschland am Beispiel Ostwestfalen-Lippe, 2 Bde., Opladen 1993/97
- Verwaltungsberichte der Stadt Bielefeld, ab 1852
- Vogelsang, Reinhard, Geschichte der Stadt Bielefeld, 3 Bde., 1980/1988/2005
Dr. Jochen Rath
Archivleiter
Bielefeld, Oktober 2020
Form und Inhalt: Vorwort zum Bestand 101,5/Geschäftsstelle V (Bauamt)
Verwaltungsgeschichte
Die Geschäftsstellen wurden aufgrund der zunehmenden Wohnbevölkerung (1880: ca. 30.000; 1890: knapp 40.000; 1900: ca. 63.000), Schritt haltenden Infrastruktur und notwendigerweise ausdifferenzierten Verwaltungsaufgaben 1902 eingerichtet. Die Erweiterung der Verwaltung hatte zwar zuvor eingesetzt, als z. B. Bau-, Melde- und Steueramt sowie die Polizeiverwaltung eingerichtet worden waren, jetzt aber gewann die städtischen Behörden eine erste geordnet erscheinende Struktur.
Etliche Umbenennungen, Neueinrichtungen und Zusammenlegungen den folgenden Jahrzehnten reflektieren die Dynamik der Stadtentwicklung und möglicherweise auch verschiedene Ansätze und Ideen der Verwaltungsorganisation, können aber auch Reaktionen auf konkrete Ereignisse und Herausforderungen sein.
Diese Verwaltungsneuorganisationen führen zu thematischen Überschneidungen insbesondere zwischen den einzelnen Geschäftsstellen-Beständen (Bestandsgruppe 101) oder zur Zuordnung abwegig erscheinender Akten/Aktentitel zu einzelnen Beständen.
Die klassische Bauamt-Aufgaben wahrnehmende Geschäftsstelle V trug folgende Ergänzungsbezeichnungen:
- 1902/1903: Sekretariat des Bauamtes
- 1930: Geschäftsstelle des Stadtbauamtes
- 1933: Stadtbauamt.
1931 wurden die Geschäftsstellen nominell durch Fachämter unter den Ergänzungsnamen oder anderen Bezeichnungen abgelöst.
Hinweise zur Verzeichnung
Die Nummern 252 bis 500 sind nicht belegt.
Benutzungshinweise
Es gibt Laufzeiten-Überschneidungen zur Überlieferung in den Beständen 100,2/Ältere Akten, 108,2/Magistratsbaumt, 108,3/Magistratsbaupolizei und 108,4
- Archivalienbestellung: Bestand 101,5/Geschäftsstelle V, Nr. #
- Zitation: Stadtarchiv Bielefeld (StArchBI), Bestand 101,5/Geschäftsstelle V, Nr. #
Literatur
- Ellwein, Thomas, Der Staat als Zufall und als Notwendigkeit. Die jüngere Verwaltungsentwicklung in Deutschland am Beispiel Ostwestfalen-Lippe, 2 Bde., Opladen 1993/97
- Verwaltungsberichte der Stadt Bielefeld, ab 1852
- Vogelsang, Reinhard, Geschichte der Stadt Bielefeld, 3 Bde., 1980/1988/2005
Dr. Jochen Rath
Archivleiter
Bielefeld, Oktober 2020
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET