Conradt Hauff genannt Büchsenmeister (Huffe, Bossenmeister) hat Hermann [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, um sonderlicher Gnade und Gunst w...
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382
Abt. 9, Nr. 15,4
B 13 Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach
Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1451 - 1500
1491 März 4
Ausfertigung, Pergament (21,7 x 25,4 cm) mit ursprünglich anhängendem Siegel (fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff ffrittagk nach dem Sontage Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conradt Hauff genannt Büchsenmeister (Huffe, Bossenmeister) hat Hermann [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, um sonderlicher Gnade und Gunst willen, die er ihm erwiesen hat und ?"abe got will", noch erzeigen wird, den Eisenbachshof zu Angersbach (Angerspach), vor dem Kirchhof daselbst in dem Müherschedel gelegen, den Hermann ihm und seinen Erben zu rechtem Erblehen geliehen und verschrieben hatte, aufgegeben und heimgestellt, damit er ihn Eckart Hantzeln, seiner Hausfrau und ihren Erben verkaufen und erblich eintun soll. Zeugen: Bastian von Wildungen (Willungen), Amtmann, und Jorg Becker, Altarist.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Cunrad Hauff genant Büchs(en)meyster übergibt Herman Riedeseln ein(en) Hoff zu Angersbach den Eyseinbachhoff gen(annt) vor dem Kirchhoff in Maarschedel gelegen 1491
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Hauff Siegelankündigung: "Zu rechtem bekentnus han ich Co(n)r(a)dt obgenant myn eygen Ingesiegel vor mich vnd myn erben wissentlichen an diesen brieffe gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1494
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Conradt Hauff genannt Büchsenmeister (Huffe, Bossenmeister) hat Hermann [III.] Riedesel, Erbmarschall zu Hessen, um sonderlicher Gnade und Gunst willen, die er ihm erwiesen hat und ?"abe got will", noch erzeigen wird, den Eisenbachshof zu Angersbach (Angerspach), vor dem Kirchhof daselbst in dem Müherschedel gelegen, den Hermann ihm und seinen Erben zu rechtem Erblehen geliehen und verschrieben hatte, aufgegeben und heimgestellt, damit er ihn Eckart Hantzeln, seiner Hausfrau und ihren Erben verkaufen und erblich eintun soll. Zeugen: Bastian von Wildungen (Willungen), Amtmann, und Jorg Becker, Altarist.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: Cunrad Hauff genant Büchs(en)meyster übergibt Herman Riedeseln ein(en) Hoff zu Angersbach den Eyseinbachhoff gen(annt) vor dem Kirchhoff in Maarschedel gelegen 1491
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad Hauff Siegelankündigung: "Zu rechtem bekentnus han ich Co(n)r(a)dt obgenant myn eygen Ingesiegel vor mich vnd myn erben wissentlichen an diesen brieffe gehangen"
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 1494
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ
Namensnennung 4.0 International