Strafverfahren gegen Kaufmann Paul Nathan (*02.11.1897 in Hamburg) und Bauhilfsarbeiter Erwin Nathan genannt Schwabe (*20.07.1895 in Straßburg/Elsass) wegen Betruges (§ 263 StGB)
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A Rep. 358-02 Nr. 44545
Registratursignatur: A Rep. 358-02 Nr. 85 KLs 15/38
A Rep. 358-02 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Landgericht - Verfahren 1933 - 1945
A Rep. 358-02 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Landgericht - Verfahren 1933 - 1945
1938 - 1944
Enthält: Band I, Band II und Handakte.-
Band 1 mit Abschriften der Urteile der 3. Strafkammer des Landgerichts Berlin vom 12.10.1938, der 9. Strafkammer des Landgerichts Berlin vom 25.09.1939 und des 2. Strafsenats des Reichsgerichts vom 27.03.1939.- Abschriften von Rechnungen und Urteilsabschrift zu den Geldstrafen.- Blattsammlung: Anklageschrift vom 30.04.1938 gegen die Brüder Paul und Erwin Nathan.- Strafregisterauszüge.- Beiaktenverzeichnis.- Kriminalpolizeiliche Ermittlungen (Strafanzeige der Firma Hans Ludwig Automobile mit Kaufverträgen und Abrechnungen sowie Vernehmungsprotokolle der Beschuldigten und Zeugen, Schlussbericht, Vermerk vom 24.03.1938 zur geplanten Sicherungsverwahrung, Einlieferungsanzeigen der Polizei und des Strafgefängnisses Plötzensee; Strafanzeige der Firma Radio Hedwig Perschke sowie Vernehmungsprotokolle der Beschuldigten und Zeugen).- Anklageschrift-Entwurf.- Lebenslauf des Paul Nathan, erstellt von der Kriminalpolizei am 06.05.1938.- Antrag auf Sicherungsverwahrung des Gewohnheitsverbrechers Paul Nathan.- Schriftwechsel mit dem Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Herbert Fuchs betr. Paul Nathan und den nicht vorbestraften Erwin Nathan.- Eröffnung des Hauptverfahrens.- Forderungen der Firma Garagenhof Sachsendamm 68-70 Ernst Schleu gegen die beschuldigten.- Protokoll der Befragung des Zeugen Otto Groninger.- Zeugenladungen.- Protokolle der öffentlichen Sitzungen.- Schriftwechsel des Angeklagten Paul Nathan mit der Firma Möbel-Hünicke.- Urteil vom 12.10.1938 mit handschriftlichen Ergänzungen sowie Urteilsabschrift.- Gebührenberechnungen.- Revisionsantrag.- Bitte um schnelle Zustellung des Urteils für die Revisionsbegründung wegen des baldigen Ausscheidens aus der Anwaltschaft (gemäß 5. VO zum Reichsbürgergesetz vom 27.09.1938).- Revisionsantrag der Generalstaatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin.- Beschwerden des Untersuchungshäftlings (u.a. betr. Information über die Inhaftierung seines Anwaltes in Schutzhaft).- Mitteilung der Grete Fuchs über die Schutzhaft ihres Ehemannes Rechtsanwalt Dr. Herbert Fuchs im Rahmen der Aktion 9./10.11. 1938.- Ablehnung der Bestellung eines Pflichtverteidigers.- Strafanzeige der Firma Otto Hünicke, Tischlermeister, Möbelhandlung und Werkstatt.- Urteil des Reichsgerichts vom 27.03.1939.- Antrag auf Stellung eines Pflichtverteidigers vom 15.05.1939, Rechtsconsulent Dr. Hans Schlesinger.- Einbehaltener Brief des Paul Nathan an den Bruder Erwin Nathan.- Antrag auf Verlegung in Doppelhaft und Genehmigung.- Anträge auf Sprecherlaubnis (Mutter, Anwälte, Fräulein Franziska Cronheim) bzw. Postübersendung.-
Band 2 mit Blattsammlung: Strafregisterauszug.- Zeugenladungen.- Antrag auf Stellung eines Pflichtverteidigers vom 29.07.1939, Rechtsconsulent Dr. Hans Schlesinger.- Beschluss zur Beiordnung des Rechtskonsulenten Dr. Hans Schlesinger als Pflichtverteidiger.- Prüfung einer möglichen Paralyse auf der Beobachtungsabteilung des Gefängnisses Plötzensee.- Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 25.09.1939.- Urteil vom 25.09.1939 mit handschriftlichen Ergänzungen und Urteilsabschrift.- Gebühren.- Revisionsantrag des Angeklagten vom 06.11.1939.- Gegenerklärung der Generalstaatsanwaltschaft.- Beschluss des Reichsgerichts vom 21.12.1939.- Einlieferungsanzeige zur Strafverbüßung vom 20.02.1940.- Abgangsmeldung vom 21.12.1942 zur Sicherungsverwahrung des Zuchthauses und Sicherungsanstalt Brandenburg/Görden.- Mitteilung des Generalstaatsanwalt beim Landgericht Berlin vom 09.10.1944 zur Überprüfung einer Überstellung der Polizei und Vermerk zur Strafunterbrechung und Übergabe am 20.04.1943 an die Polizei sowie Zuführung zum Konzentrationslager Auschwitz/Oberschlesien.
Hilfs-Handakte mit Beiaktenverzeichnis.- handschriftlicher Entwurf der Anklageschrift.- Abschrift der Anklageschrift.- Zeugenbefragung Otto Groninger.- Urteilsabschriften.- Revisionsanträge und Revisionsbegründungen der Staatsanwaltschaft und des Verurteilten.
Band 1 mit Abschriften der Urteile der 3. Strafkammer des Landgerichts Berlin vom 12.10.1938, der 9. Strafkammer des Landgerichts Berlin vom 25.09.1939 und des 2. Strafsenats des Reichsgerichts vom 27.03.1939.- Abschriften von Rechnungen und Urteilsabschrift zu den Geldstrafen.- Blattsammlung: Anklageschrift vom 30.04.1938 gegen die Brüder Paul und Erwin Nathan.- Strafregisterauszüge.- Beiaktenverzeichnis.- Kriminalpolizeiliche Ermittlungen (Strafanzeige der Firma Hans Ludwig Automobile mit Kaufverträgen und Abrechnungen sowie Vernehmungsprotokolle der Beschuldigten und Zeugen, Schlussbericht, Vermerk vom 24.03.1938 zur geplanten Sicherungsverwahrung, Einlieferungsanzeigen der Polizei und des Strafgefängnisses Plötzensee; Strafanzeige der Firma Radio Hedwig Perschke sowie Vernehmungsprotokolle der Beschuldigten und Zeugen).- Anklageschrift-Entwurf.- Lebenslauf des Paul Nathan, erstellt von der Kriminalpolizei am 06.05.1938.- Antrag auf Sicherungsverwahrung des Gewohnheitsverbrechers Paul Nathan.- Schriftwechsel mit dem Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Herbert Fuchs betr. Paul Nathan und den nicht vorbestraften Erwin Nathan.- Eröffnung des Hauptverfahrens.- Forderungen der Firma Garagenhof Sachsendamm 68-70 Ernst Schleu gegen die beschuldigten.- Protokoll der Befragung des Zeugen Otto Groninger.- Zeugenladungen.- Protokolle der öffentlichen Sitzungen.- Schriftwechsel des Angeklagten Paul Nathan mit der Firma Möbel-Hünicke.- Urteil vom 12.10.1938 mit handschriftlichen Ergänzungen sowie Urteilsabschrift.- Gebührenberechnungen.- Revisionsantrag.- Bitte um schnelle Zustellung des Urteils für die Revisionsbegründung wegen des baldigen Ausscheidens aus der Anwaltschaft (gemäß 5. VO zum Reichsbürgergesetz vom 27.09.1938).- Revisionsantrag der Generalstaatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin.- Beschwerden des Untersuchungshäftlings (u.a. betr. Information über die Inhaftierung seines Anwaltes in Schutzhaft).- Mitteilung der Grete Fuchs über die Schutzhaft ihres Ehemannes Rechtsanwalt Dr. Herbert Fuchs im Rahmen der Aktion 9./10.11. 1938.- Ablehnung der Bestellung eines Pflichtverteidigers.- Strafanzeige der Firma Otto Hünicke, Tischlermeister, Möbelhandlung und Werkstatt.- Urteil des Reichsgerichts vom 27.03.1939.- Antrag auf Stellung eines Pflichtverteidigers vom 15.05.1939, Rechtsconsulent Dr. Hans Schlesinger.- Einbehaltener Brief des Paul Nathan an den Bruder Erwin Nathan.- Antrag auf Verlegung in Doppelhaft und Genehmigung.- Anträge auf Sprecherlaubnis (Mutter, Anwälte, Fräulein Franziska Cronheim) bzw. Postübersendung.-
Band 2 mit Blattsammlung: Strafregisterauszug.- Zeugenladungen.- Antrag auf Stellung eines Pflichtverteidigers vom 29.07.1939, Rechtsconsulent Dr. Hans Schlesinger.- Beschluss zur Beiordnung des Rechtskonsulenten Dr. Hans Schlesinger als Pflichtverteidiger.- Prüfung einer möglichen Paralyse auf der Beobachtungsabteilung des Gefängnisses Plötzensee.- Protokoll der öffentlichen Sitzung vom 25.09.1939.- Urteil vom 25.09.1939 mit handschriftlichen Ergänzungen und Urteilsabschrift.- Gebühren.- Revisionsantrag des Angeklagten vom 06.11.1939.- Gegenerklärung der Generalstaatsanwaltschaft.- Beschluss des Reichsgerichts vom 21.12.1939.- Einlieferungsanzeige zur Strafverbüßung vom 20.02.1940.- Abgangsmeldung vom 21.12.1942 zur Sicherungsverwahrung des Zuchthauses und Sicherungsanstalt Brandenburg/Görden.- Mitteilung des Generalstaatsanwalt beim Landgericht Berlin vom 09.10.1944 zur Überprüfung einer Überstellung der Polizei und Vermerk zur Strafunterbrechung und Übergabe am 20.04.1943 an die Polizei sowie Zuführung zum Konzentrationslager Auschwitz/Oberschlesien.
Hilfs-Handakte mit Beiaktenverzeichnis.- handschriftlicher Entwurf der Anklageschrift.- Abschrift der Anklageschrift.- Zeugenbefragung Otto Groninger.- Urteilsabschriften.- Revisionsanträge und Revisionsbegründungen der Staatsanwaltschaft und des Verurteilten.
500
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. 1156, Aufnahme 1262 bis 1462; MF-Nr. 1157, Aufnahme 8 bis 382
Name: Nathan, Paul (*02.11.1897) u.a.
Band: 3 Bände
Juden, Gewohnheitsverbrecher, Sicherungsverwahrung, Einweisung in ein KZ
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:14 AM CET