F. von Mülmann, wied-runkelscher Regierungsrat, Neuwied, J.P. Panthel, wied-runkelscher Hofrat, Dierdorf, namens seiner Ehefrau Friederike, geb. von Mülmann, Charlotte von Mülmann, Runkel, Mariane Hert, geb. von Mülmann, Runkel, Amalia Landmann, geb. von Mülmann, Wallerstein, Erben der NN von Mülmann, Witwe des NN von Mülmann, Kanzleidirektor und Sollizitant gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, dann Carl Theodor von Dalberg, (Dr. iur. Johann Gotthard Hert, Prokurator am RKG, Wetzlar)
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F. von Mülmann, wied-runkelscher Regierungsrat, Neuwied, J.P. Panthel, wied-runkelscher Hofrat, Dierdorf, namens seiner Ehefrau Friederike, geb. von Mülmann, Charlotte von Mülmann, Runkel, Mariane Hert, geb. von Mülmann, Runkel, Amalia Landmann, geb. von Mülmann, Wallerstein, Erben der NN von Mülmann, Witwe des NN von Mülmann, Kanzleidirektor und Sollizitant gegen Bürgermeister und Rat der Stadt Wetzlar, dann Carl Theodor von Dalberg, (Dr. iur. Johann Gotthard Hert, Prokurator am RKG, Wetzlar)
1, 3271
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1797-) 1798-1805
Enthält: Quad. 15: RKG-Urteil (1797),
Enthält: Quad. 20: Botenrechnung (1798)
Enthält: Quad. 20: Botenrechnung (1798)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung einer vom Magistrat verhängten Geldstrafe, die auferlegt worden war, weil die Kl. die Versiegelung des sich noch in Wetzlar befindlichen mülmannischen Nachlasses erbrochen hatten, da die Kl., deren Mutter zwar durch RKG-Plenumsbeschluss die Kameralfreiheiten entzogen worden waren, sie aber, da sie in das Wied-Runkelsche übersiedeln wollte, weder Wetzlarer Bürger noch Beisasse geworden war, nicht der städtischen Jurisdiktionsgewalt unterworfen waren, somit die Versiegelung durch den Magistrat rechtswidrig war, Anspruch darauf, kein Abzugsgeld zu verlangen, auf Beachtung des RKG-Beschlusses vom 21. Juli 1797, in dem dem Magistrat jede Einmischung in die Vormundschafts- und Nachlasssache Mülmann untersagt worden war, auf Herausgabe der abverlangten Geldstrafe und des zur Sicherung des Abzugsgeldanspruches abverlangten Kautionsscheines
pre: Magistrat Wetzlar (1797)
pre: RKG (1798)
pre: Magistrat Wetzlar (1797)
pre: RKG (1798)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ