Probst, Emilie (E)
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27.5.1868
enthaelt: 1. Behüt dich Gott! // Ich kann dich hüten nimmermehr, // Doch send ich dir als Engelwach // Geflügelte Gebete nach: // Behüt dich Gott! // Behüt dich Gott, die Welt ist schlimm, // Verderblich ist ihr Haß u[nd] Grimm, // Verderblich ist ihr Glanz u[nd] Glück; // Vor des Verführers goldnem Strick // Behüt dich Gott! // Behüt dich Gott, dein Herz ist schwach, // Hab Gott vor Augen, bet u[nd] wach; // Sein guter Geist, o ruf ihn an, // Er führe dich auf ebner Bahn; // Behüt dich Gott! // Behüt dich Gott, ein starker Gott // Sein Scepter reicht von Ort zu Ort, // Sein Arm gebaut, sein Auge schaut, // So weit der weite Himmel blaut; // Behüt dich Gott! // Behüt dich Gott, ein guter Hirt, // Sein Schäflein hat sich nie verirrt, // Mit Jakob zog er schützend aus, // Tobiam bracht er froh nach Haus; // Behüt dich Gott! // Behüt dich Gott - und nun zum Schluß, // Von Mund zu Mund den letzten Kuß, // Von Herz zu Herz das letzte Wort, // Auf Wiedersehn hier und dort; // Behüt dich Gott!
2. -
3. Zum freundlichen Andenken an // Deine Dich aufrichtig liebende // Emilie Probst.
4. Ebersdorf d[en] 27. Mai // 1868.
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3. Zum freundlichen Andenken an // Deine Dich aufrichtig liebende // Emilie Probst.
4. Ebersdorf d[en] 27. Mai // 1868.
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Sachakte
Probst, Emilie (E)
Ebersdorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:30 MESZ