Chef der Zivilverwaltung im Elsass (Bestand)
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BArch R 83-ELSASS
call number: R 83-ELSASS
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Auswärtiges, Kolonial- und Besatzungsverwaltung >> Besatzungsverwaltung
(1937-1939)1940-1944
Geschichte des Bestandsbildners: 1940 Ernennung der Reichskommissare für die Niederlande und Norwegen und des Reichsbevollmächtigten für Dänemark durch Adolf Hitler als oberste deutsche Verwaltungsinstanzen in diesen Ländern; in den angegliederten Gebieten Elsass, Lothringen und Luxemburg standen je ein Chef der Zivilverwaltung an der Spitze der deutschen Verwaltung, die wie die Reichsbevollmächtigten unmittelbar Hitler unterstellt waren; nach der Kapitulation von Italien am 8. Sept. 1943 auf Anordnung Hitlers vom 10. Sept. 1943 Einrichtung der Operationszonen Alpenvorland und Adriatisches Küstenland, die zunächst dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B unterstanden; daneben Errichtung einer deutsch-italienischen Zivilverwaltung in beiden Operationszonen unter Leitung eines Obersten Kommissars, dessen Zuständigkeit sich auch auf den 1941 von Italien besetzten Teil Sloweniens erstreckte.
Inhaltliche Charakterisierung: Es überwiegen Akten aus der "Persönlichen Abteilung" (36),der Finanz- und Wirtschaftsabteilung (12), des Referates Reichstreuhänder der Arbeit (8). Weitere Bestände liegen in den Archives Departementales du Bas Rhin, Straßburg, vor.
Zitierweise: BArch R 83-ELSASS/...
Inhaltliche Charakterisierung: Es überwiegen Akten aus der "Persönlichen Abteilung" (36),der Finanz- und Wirtschaftsabteilung (12), des Referates Reichstreuhänder der Arbeit (8). Weitere Bestände liegen in den Archives Departementales du Bas Rhin, Straßburg, vor.
Zitierweise: BArch R 83-ELSASS/...
Chef der Zivilverwaltung im Elsaß (CdZ Elsaß), 1940-1945
99 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Archives Departementales du Bas Rhin, Strasbourg
Amtliche Druckschriften: Verordnungsblatt des Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß. Jg. 1940-1944 Hrsg. vom Chef der Zivilverwaltung im Elsaß. Straßburg 1940-1944 [RD 216/1].
Literatur: Jean Yves Mariotte: Elsässische Quellen zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, Der Archivar, 42. Jhrg. 1989, Sp. 487-494.
Guides to German Records Microfilmed at Altexandria/Va., Bd. 3.
Amtliche Druckschriften: Verordnungsblatt des Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß. Jg. 1940-1944 Hrsg. vom Chef der Zivilverwaltung im Elsaß. Straßburg 1940-1944 [RD 216/1].
Literatur: Jean Yves Mariotte: Elsässische Quellen zur Deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, Der Archivar, 42. Jhrg. 1989, Sp. 487-494.
Guides to German Records Microfilmed at Altexandria/Va., Bd. 3.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ