Kläger: Bernhard Leopold Volckmar von Schomburg, königlicher Justizrat, als Kurator der Catharina Schilling, geb. Schult(z)e, Witwe des Paul Christian Schilling, zu Altona, Beklagte: Abraham Herlin, für sich und als Rechtsnachfolger der Magdalena Racke, geb. Herlin, zu Hamburg, Nebenbeklagte: die holsteinischen Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Georg Melchior Hofmann, Dr. Johann Nicolaus Schmid, Dr. Philipp Ludwig Meckel, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Wechselforderung gegen Paul Christian Schilling
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Kläger: Bernhard Leopold Volckmar von Schomburg, königlicher Justizrat, als Kurator der Catharina Schilling, geb. Schult(z)e, Witwe des Paul Christian Schilling, zu Altona, Beklagte: Abraham Herlin, für sich und als Rechtsnachfolger der Magdalena Racke, geb. Herlin, zu Hamburg, Nebenbeklagte: die holsteinischen Landesfürsten, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Georg Melchior Hofmann, Dr. Johann Nicolaus Schmid, Dr. Philipp Ludwig Meckel, Streitgegenstand: Streit um die Bezahlung einer Wechselforderung gegen Paul Christian Schilling
LASH, Abt. 390 Nr. 465
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1732-1741
Enthält: Rat der Stadt Altona 1732-1734, Oberappellationsgericht zu Glückstadt 1735, RKG 1736-1741; Testament 1709 der Anna Maria Schulte, Witwe des Magisters Peter Schulte, Diakon der Katharinen-Kirche zu Hamburg (Q 15); zwei Wechsel der Firma Schilling & Witwe Meurer 1711 für die Gebrüder de Smeth, gezogen auf die Firma van Sittart zu London (Q 21); Zusicherung des freien Geleits für den fallitierten Paul Christian Schilling, Kaufmann zu Hamburg, dann zu Altona, durch seine Gläubiger 1711 (Q 17); Aktenstücke aus dem Streit der Witwe Schilling mit den curatores bonorum und einzelnen Gläubigern ihres Mannes 1716-1734; Schreiben des Hamburger Rats 1732, 1735 (Q 22, 26); Zurücknahme der Klage 1740 (Q 37)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:00 MEZ