Herzogin Anna von Croy-Aerschot verkauft unter Zustimmung ihres Sohnes, Herzog Ernst Bogislaw von Croy-Vinstingen, die in Vorpommern gelegenen Dörfer Zatell und Starkow, die sie einst [1633]von Philipp Horn erworben hat, an den Stralsunder Ratsverwandten Georg Illies für 6.600 Taler mit der Bedingung, dass dieser auch die von dem bisherigen [seit 1642]Pächter Peter Kreyenberg reklamierten Meliorationskosten in Höhe von 1.700 Taler diesem auszahlt, und quittiert den Empfang der Kaufsumme. am tage Johannis des Täuffers war der Vier vnndt Zwanzigste Monatstagk Juny Anno Eintausent Sechshundert Zwey vndt Fünffzigk. Siegel der Herzogin, des Herzogs und des G. Illies an rötlich-gelb geflochtener Schnur (gleichzeitig Heftung der zwei Pergamentlagen) in Holzkapseln
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Herzogin Anna von Croy-Aerschot verkauft unter Zustimmung ihres Sohnes, Herzog Ernst Bogislaw von Croy-Vinstingen, die in Vorpommern gelegenen Dörfer Zatell und Starkow, die sie einst [1633]von Philipp Horn erworben hat, an den Stralsunder Ratsverwandten Georg Illies für 6.600 Taler mit der Bedingung, dass dieser auch die von dem bisherigen [seit 1642]Pächter Peter Kreyenberg reklamierten Meliorationskosten in Höhe von 1.700 Taler diesem auszahlt, und quittiert den Empfang der Kaufsumme. am tage Johannis des Täuffers war der Vier vnndt Zwanzigste Monatstagk Juny Anno Eintausent Sechshundert Zwey vndt Fünffzigk. Siegel der Herzogin, des Herzogs und des G. Illies an rötlich-gelb geflochtener Schnur (gleichzeitig Heftung der zwei Pergamentlagen) in Holzkapseln
VII. HA, Nichtmärkische Urkunden, Pommern Nr. 91
VII. HA Urkunden
Urkunden >> D. Fremde Urkunden >> D.06 Städte, Länder, Territorien O-Q >> D.06.09 Pommern
1652 Juni 24.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:43 MESZ