Nach kurfürstlichem Befehl hatte der Flecken Sücht
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K/43
U 46
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 1. Urkunden
1748 März 9
Regest: Nach kurfürstlichem Befehl hatte der Flecken Süchteln dem Hauptmann von Springer unverzüglich ein Kontigent Rekruten zu stellen. Um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu vermeiden, hielten die Bürgermeister bzw. die Schöffen und Vorsteher es für zweckmäßig, die Freiwilligen Heinrich Wix, Adam Aulen und Matthias Theelen 3 Jahre und 3 Monate Kriegsdienste leisten zu lassen. Dafür sollen die beiden Verheirateten Wix und Aulen neben ihrem jährlichen Gehalt von 10 Reichstalern für ihre Frauen noch 50 Schanzen, 25 Pfund Butter und 1 Malter Roggen erhalten. Theelen wurden neben seinem Sold von 10 Reichstalern im Jahr weitere 7 1/2 Taler beim Eintritt in die Armee zugesagt. Unterschriften: Peter Bechen, H. L. Bispels, Theiß Greuter [...], Heinrich Saßenveldt.
Ausf., Pap.
Urkunden
Springer, Hauptmann von
Wix, Heinrich
Aulen, Adam
Thelen, Matthias
Bechen, Peter
Bispels, H. L.
Greuter, Theiß
Saßenveldt, Heinrich
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ