Güterschenkung an das Stift Immichenhain durch die Eheleute Heinrich und Gertrud von Storndorf und deren Kinder.
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Urk. 31, 17
Urk. 31, A II, Kloster Immichenhain
Urk. 31 Kloster Immichenhain - [ehemals: A II]
Kloster Immichenhain - [ehemals: A II] >> 1200-1299
1294 September 25
Ausf. Perg., 3 Siegel hängen an
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: kalendas octobris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Eheleute Heinrich und Gertrud von Storndorf, ihre Söhne Gosmar und Meingot sowie ihre Töchter Hedwig und Antonia schenken dem Stift Immichenhain Güter in Ingebrechterode, welche früher im Besitz des Ritters Wiegand von Schrecksbach waren. Sie bestätigen ferner dem Stift das Eigentum an Gütern im gleichen Ort, die Heirich schon früher zusammen mit seiner Mutter Elisabeth dem Stift übertragen hatte. Dazu gehören auch einige Äcker in Pflumenbach, die er dem Stift zusammen mit seiner Tochter Gertrud zugewiesen hatte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert von Romrod, Rudolf gen. Cruc, Ludwig gen. Waltfoil, Berthold von Liederbach, Ritter, Reinhard von unteren Hof zu Altenburg, Eberwin von Elkerhausen, Konrad gen. Cruc, Konrad gen. Totelinborg, Giso von Windhausen, Heinrich von Storndorf, Heinrich gen. Taurus, Edelleute, Konrad gen. Pfankuche, Hartmund gen. Castelan, Nikolaus gen. Scowenfuz, Friedrich gen. der Lange, Schöffen zu Alsfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Romrod, Marschall, Nodung, Schultheiß zu Alsfeld, Stadt Alsfeld
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Eheleute Heinrich und Gertrud von Storndorf, ihre Söhne Gosmar und Meingot sowie ihre Töchter Hedwig und Antonia schenken dem Stift Immichenhain Güter in Ingebrechterode, welche früher im Besitz des Ritters Wiegand von Schrecksbach waren. Sie bestätigen ferner dem Stift das Eigentum an Gütern im gleichen Ort, die Heirich schon früher zusammen mit seiner Mutter Elisabeth dem Stift übertragen hatte. Dazu gehören auch einige Äcker in Pflumenbach, die er dem Stift zusammen mit seiner Tochter Gertrud zugewiesen hatte.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Albert von Romrod, Rudolf gen. Cruc, Ludwig gen. Waltfoil, Berthold von Liederbach, Ritter, Reinhard von unteren Hof zu Altenburg, Eberwin von Elkerhausen, Konrad gen. Cruc, Konrad gen. Totelinborg, Giso von Windhausen, Heinrich von Storndorf, Heinrich gen. Taurus, Edelleute, Konrad gen. Pfankuche, Hartmund gen. Castelan, Nikolaus gen. Scowenfuz, Friedrich gen. der Lange, Schöffen zu Alsfeld
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich von Romrod, Marschall, Nodung, Schultheiß zu Alsfeld, Stadt Alsfeld
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ