Plenartagung: 1991.12.09, Neuwahlen
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AdK-O 1747
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 01. Präsidium >> 01.1. Tagungen und Sitzungen >> 01.1.1. Plenartagungen
1991
Enthält: - Einladungen, Schreiben von Heiner Müller mit Erläuterung zum Wahlverfahren, Mitgliederlisten - Übersicht der gewählten Mitglieder - Korrespondenz mit Mitgliedern - Anwesenheitslisten - Stimmzettel, Wahlprotokoll - Protokoll mit Diskussionsbeiträgen von Lothar Bellag, Volker Braun, Günter de Bruyn, Heiner Carow, Ulrich Dietzel, Paul-Heinz Dittrich, Ludwig Engelhardt, Erwin Geschonneck, Reiner Geulen, Friedrich Goldmann, Christoph Hein, Regine Hermann, Joachim Herz, Stefan Heym, Joachim John, Hermann Kant, Georg Katzer, Rainer Kirsch, Sebastian Kleinschmidt, Wolfgang Kohlhaase, Thomas Langhoff, Siegfried Matthus, Harald Metzkes, Heiner Müller, Katja Paryla, Hans Pischner, Nuria Quevedo, Lothar Reher, Christoph Schroth, Ernst Schumacher, Friedo Solter, Klaus Staeck, Jutta Wachowiak, Jürgen Weber, Christa Wolf - u.a. mit Stand der bis zum 09.12.1991 eingegangenen Austrittserklärungen (siehe Bl. 155)
Präsidium
3 Mappen, 172 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:04 MEZ