Kläger: Christoph Böhmer als Kurator der Marlene Flügge, Matthias Lorentz, namens seiner Schwiegermutter Margaretha Winters, und Henning Wegener, Jakob Meyer und Peter Klüver, namens der Erben des Jakob Kock(e), sowie Jürgen Ehlers, für sich und als Rechtsnachfolger der Engel Kocke, und Cordt Jacobsen, sämtlich als Erben des Oberalten Detlef Heldt und seiner Witwe Ilsabe Heldt in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Lt. Hinrich Schröder, Sekretär des Rats der Stadt Hamburg, als Rechtsnachfolger des Kaufmanns Emanuel Texeira und des Hieronymus Heeren in Hamburg (Nebenbeklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Kautionsleistung für die Rekonventionsklage und Gültigkeit von Obligationen in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Prozess der Kläger gegen die Erben der Anna und Johann Wilde wegen einer Schuldforderung und wegen der Haftung der Kläger für die Schulden des Hans Christian Eyffler, Erbe der Anna und Johann Wilde
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Kläger: Christoph Böhmer als Kurator der Marlene Flügge, Matthias Lorentz, namens seiner Schwiegermutter Margaretha Winters, und Henning Wegener, Jakob Meyer und Peter Klüver, namens der Erben des Jakob Kock(e), sowie Jürgen Ehlers, für sich und als Rechtsnachfolger der Engel Kocke, und Cordt Jacobsen, sämtlich als Erben des Oberalten Detlef Heldt und seiner Witwe Ilsabe Heldt in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Lt. Hinrich Schröder, Sekretär des Rats der Stadt Hamburg, als Rechtsnachfolger des Kaufmanns Emanuel Texeira und des Hieronymus Heeren in Hamburg (Nebenbeklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Kautionsleistung für die Rekonventionsklage und Gültigkeit von Obligationen in einem bis in die Revision vor dem Obergericht gehenden Prozess der Kläger gegen die Erben der Anna und Johann Wilde wegen einer Schuldforderung und wegen der Haftung der Kläger für die Schulden des Hans Christian Eyffler, Erbe der Anna und Johann Wilde
211-2_H 126 Teil 1
H 2806
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1615-1670
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Johann Conrad Albrecht. Beklagter: Dr. Friedrich Plönnies.- Instanzen: 1. Obergericht 1657-1668. 2. Reichskammergericht 1669-1670.- Darin: Ehezärter von 1620 zwischen Detlef Heldt und Anna Niemann, Witwe des Hans Niemann; Vergleich von 1636 zwischen Detlef Heldt und Evert Wilde über Erbschaftsfragen; Vereinbarungen und Aufstellungen über die Erbschaft des Martin Vogeler, Bürger zu Hamburg; Ehezärter von 1648 zwischen Detlef Heldt und Ilsabe Vogeler, Witwe des Martin Vogeler; Testament von 1657 des Detlef Heldt; Inventare von 1659 des Nachlasses des Detlef Heldt; zahlreiche Schuldverschreibungen von Detlef Heldt, Anna Wilde, Johann Wilde und Hans Christian Eyffler unter anderem für Johann Stampeel, Gewandschneider in Hamburg, und Diego Texeira aus der Zeit 1615-1659; 2 Zessionen von Obligationen des Detlef Heldt an den Beklagten 1658; Zession von 1667 eines Anteils an der Erbschaft der Ilsabe Heldt durch Engel Kocke, Frau des Johann Kocke, Bürger zu Hamburg, an ihren Bruder Jürgen Ehlers, Schiffer und Bürger zu Hamburg; Bittschrift an das Kollegium der Oberalten wegen Intervention gegen einen Bescheid des Obergerichts über die Deponierung von Revisions-Geldern.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11172 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ