Ludwig Graf von Arnsberg (Arnes-) verkauft mit Zustimmung seiner Frau, der Gräfin Peronetta, seines Bruders Johannes und seines Sohnes Frederich die Bede (peticioenem) bzw. alle Beden, sei es daß er auf sie einen Rechtsanspruch besitzt oder sie zu erbitten hat, an Kühen, Korn, Hühnern oder anderen Einkünften von Gütern und Leuten, die der Kirche in Oelinghausen (Volinchusen) gehören, und zwar in den Bauerschaften Holzen (Holthusen), Dreisborn (Dresberg) und Kirchlinde (Keyrichlinne), für 25 Mark Soester (Susaciensis) Münze an dieses Kloster. Er behält das Recht, die Bede innerhalb der nächsten zwei Jahre für die genannte Summe zwischen Walburgis und Pfingsten zurückzukaufen, wobei die Frist mit dem kommenden Fest von St. Walburgis [1. Mai] beginnt. Wenn diese Frist versäumt wird, bleibt die Bede für immer beim Kloster. Siegelankündigung des Grafen Ludwig und seiner Frau. Gegeben 1281 (1280) April 4 (in die beati Ambrosii). Zeugen: Harttradus, Priester in Eversberg (Euers-), die Edelherren Heinrich von Holte (Holthe), Wilhelm von Ardey (Ardeya) und Jonathas von Dolberg (Duol-); Hermann gen. Quatterlant, Gerwin von Remellinchusen, Steylignus von Berghowen, Rodolf von Borbein (-beyn). Wilhelm Schneider (Sartor).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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