Mutter und Schwestern des Gotteshauses im Groggenthal zu Ehingen belehnen Conradt Mayer, von Griesingen gebürtig, gegen ein Bestandsgeld von 1000 fl. sowie genannte jährliche Leistungen und Dienste mit dem Ernsthof (Gut zum Ernst), bestehend aus: [a] Behausung samt dreifachem Stadel, beide mit Ziegel bedeckt, Hofreite mit einer Wöhrin umschlossen, 1 Obstgarten mit Hecke (Haag), 1 Hanf-, 1 Krautgarten; [b] 74 1/2 J. Acker in allen drei Öschen; [c] 31 1/2 T. Wiesen; [d] 1 Stückle Holzboden. Die genannten Grundstücke sind durch Flurbezeichnungen näher beschrieben. Als Anlieger werden genannt: Adam, Baltaß und Hans Braig (Brayg), Georg Bosch, Conrad Denckhinger, Jacob Kloben, Georg Molle, Ulrich Schleckher, Georg Weeber, alle von Berg; Georg Werner von Blienshofen; Jacob Bez, Simon Pausenhardt, beide von Dettingen; Hans Beer, Conrad Mayer, Jacob Meder, Martin Seyfartt, Bartle Wern, alle (5) von Griesingen; Matheis Stuppenweuer von Heufelden; Michael Graben, Hans Kleu, Ulrich Kner, Balthas Markh, Hans und Matheis Mayer, Georg Meur (Maür), Ulrich Mezger, Georg Nischen, Christian Schlikh, alle (10) von Nasgenstadt; Jacob Temiß von Öpfingen; Hl. Geist-Spital zu Ehingen; St. Ulrich zu Berg.- Die in der Ehe des Bestandsmanns erzeugten Kinder sollen von der Leibeigenschaft frei sein.
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Mutter und Schwestern des Gotteshauses im Groggenthal zu Ehingen belehnen Conradt Mayer, von Griesingen gebürtig, gegen ein Bestandsgeld von 1000 fl. sowie genannte jährliche Leistungen und Dienste mit dem Ernsthof (Gut zum Ernst), bestehend aus: [a] Behausung samt dreifachem Stadel, beide mit Ziegel bedeckt, Hofreite mit einer Wöhrin umschlossen, 1 Obstgarten mit Hecke (Haag), 1 Hanf-, 1 Krautgarten; [b] 74 1/2 J. Acker in allen drei Öschen; [c] 31 1/2 T. Wiesen; [d] 1 Stückle Holzboden. Die genannten Grundstücke sind durch Flurbezeichnungen näher beschrieben. Als Anlieger werden genannt: Adam, Baltaß und Hans Braig (Brayg), Georg Bosch, Conrad Denckhinger, Jacob Kloben, Georg Molle, Ulrich Schleckher, Georg Weeber, alle von Berg; Georg Werner von Blienshofen; Jacob Bez, Simon Pausenhardt, beide von Dettingen; Hans Beer, Conrad Mayer, Jacob Meder, Martin Seyfartt, Bartle Wern, alle (5) von Griesingen; Matheis Stuppenweuer von Heufelden; Michael Graben, Hans Kleu, Ulrich Kner, Balthas Markh, Hans und Matheis Mayer, Georg Meur (Maür), Ulrich Mezger, Georg Nischen, Christian Schlikh, alle (10) von Nasgenstadt; Jacob Temiß von Öpfingen; Hl. Geist-Spital zu Ehingen; St. Ulrich zu Berg.- Die in der Ehe des Bestandsmanns erzeugten Kinder sollen von der Leibeigenschaft frei sein.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {H 224 Bd. 81 (Urbarium II), T. I., S. 118-131}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 556 b Sammlung Ehingen (Donau)
Sammlung Ehingen (Donau) >> Urkunden
1698 Februar 25
Urkunden
Ausstellungsort: Ehingen
Siegler: die Aussteller mit dem größeren Sekretsiegel
Überlieferungsart: Insert
Anmerkungen: Insert in 1698 Febr. 25 (Conrad Mayer ......).
Siegler: die Aussteller mit dem größeren Sekretsiegel
Überlieferungsart: Insert
Anmerkungen: Insert in 1698 Febr. 25 (Conrad Mayer ......).
Beer, Hans
Bez, Jacob
Bosch, Georg
Braig, Adam
Braig, Balthas
Braig, Hans
Denckhinger, Conrad
Graben, Michael
Kleu, Hans
Kloben, Jacob
Kner, Ulrich
Markh, Balthas
Mayer, Conrad
Mayer, Hans; Stadtammann
Mayer, Matheis
Meder, Jakob
Meur, Georg
Mezger, Ulrich
Molle, Georg
Nischen, Georg
Pausenhardt, Simon
Schleckher, Ulrich
Schlikh, Christian
Seyfarth, Martin
Stuppenweuer, Matheis
Temiß, Jacob
Weeber, Georg
Wern, Bartholomäus
Werner, Georg
Berg : Ehingen (Donau) UL
Blienshofen : Heufelden, Ehingen (Donau) UL
Dettingen : Ehingen (Donau) UL
Ehingen (Donau) UL
Ehingen (Donau) UL; Heilig-Geist-Spital
Griesingen UL
Groggental = Ehingen (Donau) UL; Kloster
Heufelden : Ehingen (Donau) UL
Nasgenstadt : Ehingen (Donau) UL
Öpfingen UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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