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Werkbeihilfen der Deutschen Akademie der Dichtung
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Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.4. Bereich Dichtkunst >> 14.4.1. Werkbeihilfen
1933 - 1935
Enthält: Unterstützungsgesuche von: Ina Seidel und v. Münchhausen zugunsten Rudolf Huchs (Bl. 88-92, 245, 262f., Befürwortung von Hans Fr. Blunck, Bl. 119), Heinrich Lersch und Karl Benno v. Mechow (Bl. 161); Oskar Loerke (Bl. 248-250, 257, 259), Heinrich Mann (Bl. 258), W. v. Scholz (Bl. 257), Thomas Mann (Textzitat, Bl. 257, 259f.) und Gottfried Benn (Bl. 255) zugunsten Robert Musils; Thomas Mann zugunsten von Georg Hirschfeld (Bl. 256); Johannes Schlaf (Bl. 161f.); Benn, v. Molo zugunsten Otto zur Lindes (Bl. 54, 228-233); Urban (Kampfbund für Deutsche Kultur) zugunsten Ernst v. Wolzogens (Bl. 219f.); Max Halbe (Bl. 9) und Marieluise Fleisser (Bl. 213f.) zugunsten Hellmut Draws-Tychsens (Bl. 6-9); Rudolf G. Binding zugunsten des Lyrikers Dietrich, mit Werkproben und Kritiken (Bl. 202-211); Binding zugunsten Franz Dülbergs (Bl. 191-197), Ernst Pentzoldt (Bl. 187-190); Heinrich Lersch zugunsten Karl Brögers (Bl. 56, 134, 164-169); Agnes Miegel (Bl. 160), Hans Grimm (Bl. 164), E. G. Kolbenheyer und Wilhelm Schäfer zugunsten Heinrich Lerschs und Alfons Paquets (Bl. 158f.); Hans Fr. Blunck für Emmy Hennings-Ball (Bl. 83f.); Münchhausen (Bl. 163) und Hans Grimm zugunsten von G. Frenssen (Bl. 75-77); Wilhelm Schäfer zugunsten von Wilhelm Schmidtbonn (Bl. 10-18), Unterstützungsgesuche von Schmidtbonn, Darlegungen zur persönlichen Lage, v. a. im Schweizer Exil (Bl. 107, 118-126). Unterstützungsgesuch von Ernst Bacmeister (Bl. 51, 244, Vorschlag von Wilhelm Schäfer, Bl. 158, Befürwortung von Hans Friedrich Blunck, Bl. 119), von Alfred Richard Meyer (Notgemeinschaft) für Bruno Goetz (Bl. 178), Johann Baptist Waas, Willy Seidel, Robert Seitz (Bl. 50, 156). Geldüberweisungen, z.T. mit Korrespondenzen, an: Rudolf Huch (Bl. 245); Robert Musil (Bl. 249f.); Georg Hirschfeld (Bl. 242, 246, 252f.); Eduard Stucken (Bl. 73f., 241, 247, 251); Emanuel v. Bodmann (Bl. 234f., 237-239, 251); Rudolf G. Binding (Bl. 240); Theodor Däubler (Bl. 215, 221-227, 236; Unterstützungsgesuch von Toni Sussmann, Bl. 225); Rudolf Paulsen (Bl. 113, 140-143, 170, 176, 181f., Unterstützungsgesuch des Propagandaministeriums, Bl. 182); Max Halbe (Bl. 4f., 41, 112, 139); Heinrich Lersch (Bl. 138); Eduard Reinacher (Bl. 114, 116, 137); Ernst Bacmeister (Bl. 115, 136); Walter Bauer (Bl. 118, 135); Ernst Barlach (Bl. 117, 133); Alfons Paquet (Bl. 43, 111, 132); Schmidtbonn (Bl. 1-3, 99-110); Eberhard König (Bl. 65, 85-87, 93-98); Otto Weddigen (Bl. 78-81); Friedrich Bischoff (Bl. 47-49, 67-69); Emil Strauß (Bl. 42, 64); Reinhard Goering (Bl. 52, 63); Hans Leifhelm (Bl. 17, 19-22, 29-36, 53, 61f., Vermittlung des Albert-Langen/Georg-Müller-Verlages); Hans Kyser (Bl. 59); Robert Seitz (Bl. 37-40, 50). Dankschreiben, u.a. von Robert Musil (Bl. 248), Eduard Stucken (Bl. 247), Ernst Barlach (Bl. 117), Max Halbe (Bl. 41, 112), Alfons Paquet (Bl. 43, 111), Wilhelm Schmidtbonn (Bl. 110), Rudolf Huch (Bl. 88), Oskar Loerke (Bl. 60), Emil Strauß (Bl. 42). Stellungnahmen von Rudolf G. Binding als Vertreter des Ausschusses für berufsständische Angelegenheiten zu den Vorschlägen für Werkbeihilfe; Korrespondenz des Kultusministeriums mit Beumelburg; Vorschlagslisten für Werkhilfen (darunter Paquet und Barlach); Verfahrensänderungen (Bl. 129-131, 146-150, 183-186, 198f.). Vorschlag des Kultusministeriums (Zierold) zur Unterstützung Barlachs (Bl. 151). Liste der von der Notgemeinschaft unterstützten Autoren (Bl. 151-156); Liste der von der Dichterakademie unterstützten Autoren 1935 (Bl. 66, 70-72); Liste der von der Schiller-Stiftung unterstützten Autoren 1935 (Bl. 23-29). Werkproben von Amateur-Schriftstellern. Enth. auch: Verlagsprospekt "Otto Weddigen, Gesammelte Werke in 15 Bänden" (Bl. 82).
263 Bl. Microfilm/-fiche: 0831
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - D 12 - Bd. 3
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.