Verbände und Einrichtungen: Landesleihanstalten (Leih- und Pfandhaus Fulda) (Bestand)
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226
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Bezirksständische Verwaltung >> Verbände und Einrichtungen
1805-1919
Enthält: a) Akten
b) Verwaltung und Personal, Pfänderlagerung, Anleihen, Forderungen
Bestandsgeschichte: Bisher sind nur Akten der Fuldaer Leihanstalt ins Archiv gelangt. Sie stammen bis auf wenige Ausnahmen aus den Jahren 1805-1866.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Gründung von Leihkreditanstalten erfolgte 1721 in Kassel (Leihhaus als private Gesellschaft, 1863 nach Insolvenz vom Staat übernommen), 1735 in Hanau (staatliche Leihbank) und 1805 unter Erbprinz Wilhelm-Friedrich von Oranien in Fulda (staatliches Leih- und Pfandhaus). 1872 gingen sämtliche Verbindlichkeiten des Staates auf den Kommunalständischen Verband über. Ab 1928 firmierten die Institute als Landesleihhaus Kassel, Landesleihbank Fulda und Landesleihbank Hanau. Nach Auflösung des Bezirksverbandes gingen sie in den Besitz der Städte über.
Findmittel: masch. Liste
b) Verwaltung und Personal, Pfänderlagerung, Anleihen, Forderungen
Bestandsgeschichte: Bisher sind nur Akten der Fuldaer Leihanstalt ins Archiv gelangt. Sie stammen bis auf wenige Ausnahmen aus den Jahren 1805-1866.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Gründung von Leihkreditanstalten erfolgte 1721 in Kassel (Leihhaus als private Gesellschaft, 1863 nach Insolvenz vom Staat übernommen), 1735 in Hanau (staatliche Leihbank) und 1805 unter Erbprinz Wilhelm-Friedrich von Oranien in Fulda (staatliches Leih- und Pfandhaus). 1872 gingen sämtliche Verbindlichkeiten des Staates auf den Kommunalständischen Verband über. Ab 1928 firmierten die Institute als Landesleihhaus Kassel, Landesleihbank Fulda und Landesleihbank Hanau. Nach Auflösung des Bezirksverbandes gingen sie in den Besitz der Städte über.
Findmittel: masch. Liste
0,5 MM
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ