Amtsgericht Sangerhausen (Bestand)
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C 129 Sangerhausen (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.07. Gerichte und Justizbehörden >> 02.07.03. Institutionen im Regierungsbezirk Merseburg >> C 129 Amtsgerichte im Regierungsbezirk Merseburg
1815 - 1957
Findhilfsmittel: Findkartei von 1968, Überarbeitung 1993, zum Teil unerschlossen
Registraturbildner: Das 1821 im Landgerichtsbezirk Eisleben gebildete Gerichtsamt Sangerhausen, das sich mit dem Gerichtsamt Artern das Gebiet des früheren Amtes Sangerhausen teilte, wurde um 1835 unter Einbeziehung der Bezirke des aufgelösten Gerichtsamtes Brücken zum Land- und Stadtgericht, 1849 zum Kreisgericht und schließlich 1879 zum Amtsgericht Sangerhausen umgebildet. Der für die übrigen Teile konstante Gerichtsbezirk erfuhr vorübergehend 1949-1879 eine Erweiterung um den nordwestlichen Teil des Kreises Eckartsberga. 1879 ging ein Teil der bisher zur Gerichtskommission Artern gehörenden Ortschaften auf das Amtsgericht Sangerhausen über.
Zum weiteren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Sangerhausen gehörten die Gerichtskommissionen Artern, Heringen, Kelbra, Stolberg und Wippra. Das Schöffengericht beim Amtsgericht Sangerhausen war auch für die Amtsgerichtsbezirke Artern, Kelbra und Roßla zuständig. 1945 wurde der Sprengel des Amtsgerichtes Sangerhausen an das Gebiet des gleichnamigen Kreises angeglichen. 1952 wurde in Sangerhausen ein Kreisgericht eingerichtet.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Weitere Archivalien wurden später vom Amtsgericht Sangerhausen übernommen.
Bestandsinhalt: Justizverwaltungssachen - Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Hypothekenwesen - Separationen und Ablösungen - Nachlasssachen - Angelegenheiten der Rittergüter - Genossenschafts-, Handels- und Vereinsregistersachen - Strafsachen - Major Breitbarth-Stiftung, Sangerhausen.
Registraturbildner: Das 1821 im Landgerichtsbezirk Eisleben gebildete Gerichtsamt Sangerhausen, das sich mit dem Gerichtsamt Artern das Gebiet des früheren Amtes Sangerhausen teilte, wurde um 1835 unter Einbeziehung der Bezirke des aufgelösten Gerichtsamtes Brücken zum Land- und Stadtgericht, 1849 zum Kreisgericht und schließlich 1879 zum Amtsgericht Sangerhausen umgebildet. Der für die übrigen Teile konstante Gerichtsbezirk erfuhr vorübergehend 1949-1879 eine Erweiterung um den nordwestlichen Teil des Kreises Eckartsberga. 1879 ging ein Teil der bisher zur Gerichtskommission Artern gehörenden Ortschaften auf das Amtsgericht Sangerhausen über.
Zum weiteren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Sangerhausen gehörten die Gerichtskommissionen Artern, Heringen, Kelbra, Stolberg und Wippra. Das Schöffengericht beim Amtsgericht Sangerhausen war auch für die Amtsgerichtsbezirke Artern, Kelbra und Roßla zuständig. 1945 wurde der Sprengel des Amtsgerichtes Sangerhausen an das Gebiet des gleichnamigen Kreises angeglichen. 1952 wurde in Sangerhausen ein Kreisgericht eingerichtet.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gegründete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Weitere Archivalien wurden später vom Amtsgericht Sangerhausen übernommen.
Bestandsinhalt: Justizverwaltungssachen - Handlungen der freiwilligen Gerichtsbarkeit - Hypothekenwesen - Separationen und Ablösungen - Nachlasssachen - Angelegenheiten der Rittergüter - Genossenschafts-, Handels- und Vereinsregistersachen - Strafsachen - Major Breitbarth-Stiftung, Sangerhausen.
Laufmeter: 18.23
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ