Amtsgericht Delitzsch (Bestand)
Show full title
C 129 Delitzsch (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.07. Gerichte und Justizbehörden >> 02.07.03. Institutionen im Regierungsbezirk Merseburg >> C 129 Amtsgerichte im Regierungsbezirk Merseburg
1792 - 1958 (- 2002)
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Das 1821 im alten Landgerichtsbezirk Wittenberg aus einem Teil des Amtes Delitzsch gebildete Gerichtsamt wurde 1836 mit den Gerichtsämtern Bitterfeld, Brehna, Landsberg und Zörbig zu einem Land- und Stadtgericht vereinigt. Während Bitterfeld und Zörbig als Gerichtskommissionen bestehen blieben, gingen die Gerichtsbezirke Brehna und Landsberg im engeren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Delitzsch auf. Bei der Bildung der Amtsgerichte 1879 gelangten einige Gemeinden vom Sprengel des früheren Kreisgerichtes Eilenburg an das Amtsgericht Delitzsch. 1945 wurde der Amtsgerichtsbezirk Delitzsch an den Gebietsumfang des gleichnamigen Kreises angepasst, und 1952 kam es in Delitzsch zur Gründung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gebildete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Weitere Übernahmen erfolgten bis 2012 vom Amtsgericht Delitzsch und vom Amtsgericht Halle (Saale). 1991 bis 2015 wurden die Findhilfsmittel überarbeitet und ergänzt (abschließende Bearbeitung 2015).
Zusatzinformationen: Handels- und Genossenschaftsregistersachen befinden sich auch im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Das 1821 im alten Landgerichtsbezirk Wittenberg aus einem Teil des Amtes Delitzsch gebildete Gerichtsamt wurde 1836 mit den Gerichtsämtern Bitterfeld, Brehna, Landsberg und Zörbig zu einem Land- und Stadtgericht vereinigt. Während Bitterfeld und Zörbig als Gerichtskommissionen bestehen blieben, gingen die Gerichtsbezirke Brehna und Landsberg im engeren Bezirk des Land- und Stadtgerichtes bzw. Kreisgerichtes Delitzsch auf. Bei der Bildung der Amtsgerichte 1879 gelangten einige Gemeinden vom Sprengel des früheren Kreisgerichtes Eilenburg an das Amtsgericht Delitzsch. 1945 wurde der Amtsgerichtsbezirk Delitzsch an den Gebietsumfang des gleichnamigen Kreises angepasst, und 1952 kam es in Delitzsch zur Gründung eines Kreisgerichtes.
Bestandsinformationen: Der im damaligen Staatsarchiv Magdeburg verzeichnete Bestand gelangte 1994 zuständigkeitshalber in das neu gebildete Landesarchiv Merseburg (jetzt Abteilung Merseburg des Landesarchivs Sachsen-Anhalt). Weitere Übernahmen erfolgten bis 2012 vom Amtsgericht Delitzsch und vom Amtsgericht Halle (Saale). 1991 bis 2015 wurden die Findhilfsmittel überarbeitet und ergänzt (abschließende Bearbeitung 2015).
Zusatzinformationen: Handels- und Genossenschaftsregistersachen befinden sich auch im Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig.
Laufmeter: 8.92
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) (Archival tectonics)
- 02.07. Gerichte und Justizbehörden (Archival tectonics)
- 02.07.03. Institutionen im Regierungsbezirk Merseburg (Archival tectonics)
- C 129 Amtsgerichte im Regierungsbezirk Merseburg (Archival tectonics)