Ritter Rave van dem Calenberge, seine Gattin Wolberg van Spegelborge und deren Sohn Rave erklären, keinerlei Rechte mehr an Burg und Amt Beverungen zu haben, die sie von wegen Gerd und Gorgan, den Söhnen des verstorbenen Herman Spegel, laut inserierter Urkunde von 1419 Nov. 10, besessen hatten. Ihre Bürgen und Zeugen sind: Herman Spegele, Ffrederich und Borchard van Papenheym, Wilhelm Westfal, Gerd Spegel, Borchard van Asseborch, Johan van Ogenhusen, Heydenrich van Calenberge, Diderich van Nihusen und Mertin Runst. Siegel: Aussteller (1) (ab), Walburg v. Spiegelberg (2), Rave v. dem Kalenberg (3), Hermann Spiegel (4), Friedrich v. Papenheim (5), (Burghard v. Papenheim, ab) (6), Wilhelm Westfal (7) (ab), Gerhard Spiegel (8), Burghard v. der Asseburg (9) (ab), Johann v. Oeynhausen (10) (lose beiliegend), Heidenreich v. dem Kalenberg (11) (gekreuzte Kolben), Dietrich v. Niesen (12), Martin Runst (13). in vigilia Brictii episcopi Inserat: 1419 November 10 Erzbischof Dietrich von Köln versetzt als Administrator (vorstendere) des Hochstifts Paderborn mit Zustimmung des Domkapitel die ganze Burg zu Beverungen myt der vorborch, myt dem wicbelde unde ampt Paderbornschen, Corveyschen und Brakelschen Anteils, wie das genannte Hochstift diese Teile erblich oder pfandweise besitzt, an Herrn Wedekind Spegel, Dompropst zu Paderborn, und seine Brüder, Herrn Herman, Ritter, und Gerd wiederlöslich für 3000 Rheinische Gulden unter genannten Bedingungen, die die zukünftige Einlösung, die Rechte und Pflichten der Pfandnehmer und die der Bürger zu Beverungen betreffen. Falls das Kloster Corvey seinen Teil einlösen will, soll dieser Teil erst dem Bischof für 800 Gulden übergeben werden. Falls der Bischof den Corveyschen Teil von den Brüdern einlöst, will er ihnen dat steynhus up der borch by der porten so lange lassen, wie die Versetzung des anderen Teils währt. Siegelankündigung des Bischofs und des Domkapitels. in vigilia beati Martini episcopi

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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