Befehle des Herzogs, Gutachten über im Lande gefundene Altertumsdenkmale zu erstatten, und Berichte Vischers
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Bü 190
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 3. Organisation und Verwaltung >> 3.2 Geschäftsführung (1670 -1929)
1777-1785
Schreiben der Regierung an Professor und Bibliothekar (Georg Friedrich) Vischer wegen Weiterleitung eines Berichts des Oberamtsverwesers und Kellers (Friedrich Ludwig von) Olnhausen von Weinsberg über die Metallfunde in Horkheim und Gesuch, ein Gutachten dazu zu erstellen; 12. Juli 1777.
Gutachten (Vischers) über eine bei Horkheim gefundenen Metallfigur; 15. Juli 1777. Vermerk: Herzog Karl Eugen lässt Vischer das beschriebene Stück zur Aufnahme in das Antikenkabinett zurücksenden; 15. Juli 1777.
Vischer an Regierung wegen Weiterleitung eines Berichts von M. Kazner über Altertumsfunde auf dem Weißenhof und Anregung einer näheren Untersuchung; o.D. Vermerk: Vischer soll den Fundort besichtigen und hierüber Bericht erstatten; 22. Juli 1777.
Kazner an Vischer wegen Altertumsfunden in Weißenhof; 17. Juli 1777.
Vischer an Regierung wegen Bericht über die Besichtigung von Weißenhof (heute Gde. Löchgau, Lkr. Ludwigsburg), der dort gefundenen Mauerreste, Wasserleitungen, Fragmente von Steinfiguren, Steininschriften und Münzen aus Gold, Silber und Kupfer, soweit noch vorhanden, sowie Vorschlag zum weiteren Vorgehen; 30. Juli 1777. Vermerk; 31. Juli.
Magistrat von Heilbronn an (Vischer) wegen Einsendung von zwei antiken Steinaltären zur Eingliederung in die Biblothek; 9. Oktober 1777.
Vischer an Regierung wegen Einsendung zweier antiker Steinaltäre durch den Magistrat der Stadt Heilbronn; o.D. Vermerk: Herzog Karl Eugen will die beiden Stücke bald in Augenschein nehmen; 18. Oktober 1777.
Keller von Olnhausen aus Weinsberg an ... wegen Einsendung von drei Fragmenten von Steinfiguren durch den Stadtboten Johann Georg Burckhardt gemäß herzoglichem Dekret vom 29. August und Bitte um Empfangsbescheinigung; 29. Oktober 1778.
Regierung an Vischer wegen Weiterleitung einer Meldung des Maurers Holzmann aus Marbach über einen in seinem Garten gefundenen Stein mit Inschrift sowie Gesuch, ein Gutachten zu erstellen; 14. April 1781.
G(eorg) D(avid) Andler, Oberamtmann zu Marbach (1716-1798), an Vischer wegen des Funds des Maurers Holzmann; 19. April 1781.
Vischer an Regierung wegen Erkundigungen zum Fund des Maurers Holzmann und Vorschlag, ihm 15 fl. für den Stein auszuzahlen; 20. April 1781. Vermerk: Der Herzog hat die Generalkasse zur Auszahlung der 15 fl. angewiesen; 27. April 1781.
Vischer an Regierung wegen Meldung des "jungen Marz" über die Existenz von mindestens zwölf Grabsteinen ausgestorbener Familien, die in Großbottwar zu haben seien; 14. Mai 1781. Vermerk: Vischer soll bei dem Oberamtmann und Stadtpfarrer zu Großbottwar weitere Erkundigungen über die Steine einziehen und hierüber Bericht erstatten; 16. Mai 1781.
Auszug aus dem Totenbuch von Großbottwar über Johann Ludwig von Wagenmann zum Hof, kaiserlicher und herzoglich württembergischer Kriegs-Commissarius und Hauptmann ("Capitaine"), gestorben am 25. September 1661, erstellt durch Stadtpfarrer (Georg Jakob) Klein; 18. Mai 1781.
Oberamtmann und Stadtpfarrer von Großbottwar Klein an (Vischer) wegen vier alten Grabsteinen aus der Martinskirche, dem Grab des Hauptmanns von Wagenmann (s.o.) im Kirchhof und einem weiteren Grabstein aus der mittlerweile abgebrochenen Marienkirche; 18. Mai 1781.
Beschreibung der vier Grabsteine in der Martinskirche in Großbottwar; o. D.
Vischer an Regierung wegen Vorlage der Antwort aus Großbottwar; 18. Mai 1781. Vermerk: Der Herzog lässt Vischer das Schreiben aus Großbottwar zurücksenden und ausrichten, die Grabsteine würden nicht verlangt; 21. Mai 1781.
Herzogliche Anordnung an Vischer zur Erstattung eines Gutachtens über beiliegende Altertümer; 13. Dezember 1785.
Gutachten (Vischers) über eine bei Horkheim gefundenen Metallfigur; 15. Juli 1777. Vermerk: Herzog Karl Eugen lässt Vischer das beschriebene Stück zur Aufnahme in das Antikenkabinett zurücksenden; 15. Juli 1777.
Vischer an Regierung wegen Weiterleitung eines Berichts von M. Kazner über Altertumsfunde auf dem Weißenhof und Anregung einer näheren Untersuchung; o.D. Vermerk: Vischer soll den Fundort besichtigen und hierüber Bericht erstatten; 22. Juli 1777.
Kazner an Vischer wegen Altertumsfunden in Weißenhof; 17. Juli 1777.
Vischer an Regierung wegen Bericht über die Besichtigung von Weißenhof (heute Gde. Löchgau, Lkr. Ludwigsburg), der dort gefundenen Mauerreste, Wasserleitungen, Fragmente von Steinfiguren, Steininschriften und Münzen aus Gold, Silber und Kupfer, soweit noch vorhanden, sowie Vorschlag zum weiteren Vorgehen; 30. Juli 1777. Vermerk; 31. Juli.
Magistrat von Heilbronn an (Vischer) wegen Einsendung von zwei antiken Steinaltären zur Eingliederung in die Biblothek; 9. Oktober 1777.
Vischer an Regierung wegen Einsendung zweier antiker Steinaltäre durch den Magistrat der Stadt Heilbronn; o.D. Vermerk: Herzog Karl Eugen will die beiden Stücke bald in Augenschein nehmen; 18. Oktober 1777.
Keller von Olnhausen aus Weinsberg an ... wegen Einsendung von drei Fragmenten von Steinfiguren durch den Stadtboten Johann Georg Burckhardt gemäß herzoglichem Dekret vom 29. August und Bitte um Empfangsbescheinigung; 29. Oktober 1778.
Regierung an Vischer wegen Weiterleitung einer Meldung des Maurers Holzmann aus Marbach über einen in seinem Garten gefundenen Stein mit Inschrift sowie Gesuch, ein Gutachten zu erstellen; 14. April 1781.
G(eorg) D(avid) Andler, Oberamtmann zu Marbach (1716-1798), an Vischer wegen des Funds des Maurers Holzmann; 19. April 1781.
Vischer an Regierung wegen Erkundigungen zum Fund des Maurers Holzmann und Vorschlag, ihm 15 fl. für den Stein auszuzahlen; 20. April 1781. Vermerk: Der Herzog hat die Generalkasse zur Auszahlung der 15 fl. angewiesen; 27. April 1781.
Vischer an Regierung wegen Meldung des "jungen Marz" über die Existenz von mindestens zwölf Grabsteinen ausgestorbener Familien, die in Großbottwar zu haben seien; 14. Mai 1781. Vermerk: Vischer soll bei dem Oberamtmann und Stadtpfarrer zu Großbottwar weitere Erkundigungen über die Steine einziehen und hierüber Bericht erstatten; 16. Mai 1781.
Auszug aus dem Totenbuch von Großbottwar über Johann Ludwig von Wagenmann zum Hof, kaiserlicher und herzoglich württembergischer Kriegs-Commissarius und Hauptmann ("Capitaine"), gestorben am 25. September 1661, erstellt durch Stadtpfarrer (Georg Jakob) Klein; 18. Mai 1781.
Oberamtmann und Stadtpfarrer von Großbottwar Klein an (Vischer) wegen vier alten Grabsteinen aus der Martinskirche, dem Grab des Hauptmanns von Wagenmann (s.o.) im Kirchhof und einem weiteren Grabstein aus der mittlerweile abgebrochenen Marienkirche; 18. Mai 1781.
Beschreibung der vier Grabsteine in der Martinskirche in Großbottwar; o. D.
Vischer an Regierung wegen Vorlage der Antwort aus Großbottwar; 18. Mai 1781. Vermerk: Der Herzog lässt Vischer das Schreiben aus Großbottwar zurücksenden und ausrichten, die Grabsteine würden nicht verlangt; 21. Mai 1781.
Herzogliche Anordnung an Vischer zur Erstattung eines Gutachtens über beiliegende Altertümer; 13. Dezember 1785.
9 Schr.
Archivale
Andler, Georg David; Oberamtmann, Keller, ca. 18. Jh.
Burckhardt, Johann Georg; Stadtbote, Weinsberg
Holzmann; Maurer, Marbach
Kazner; Bietigheim
Wagenmann, Johann Ludwig von
Großbottwar LB
Großbottwar LB; Marienkirche
Großbottwar LB; Martinskirche
Heilbronn HN
Heilbronn HN; Magistrat
Horkheim : Heilbronn HN
Weißenhof : Löchgau LB
Württembergische Kunstkammer; Antiquitäten, Archäologie
Württembergische Kunstkammer; Figuren
Württembergische Kunstkammer; Stein, Edelstein
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- Hofverwaltung (Archival tectonics)
- Kunstkammer (Kunstkabinett) (Archival holding)
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- 3.2 Geschäftsführung (1670 -1929) (Classification)
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