Provinziallandtag 1887-1933 (Bestand)
Show full titleLWL - Archivamt für Westfalen. Archiv des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe
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102
Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (Archivtektonik) >> Politische Vertretungsorgane >> Provinziallandtag
1826-1933
Bestandsbeschreibung: Protokolle zu Landtags- und Kommissionssitzungen, Provinzialausschuß und Provinzialinstitute, Gemeinde-, Kreis-, Provinzialordnung, Provinzialanstalten, Verwaltungsakten u.a. zu Straßenbau, Landwirtschaft, Wasserbau-, Fürsorge, Kulturpflege, Handel, Gewerbe. Laufzeit: 1826-1933 Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 102/lfd. Nr.
Form und Inhalt: Vorwort:Der Bestand 102 (Provinziallandtag 1887-1933) enthält die zentrale Überlieferung des westfälischen Provinzialverbandes, der mit Einführung der Provinzialordnung für die Provinz Westfalen vom 1. August 1886 in Nachfolge des vormaligen provinzialständischen Verbandes als öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaft fungierte. Der Landtag wurde nunmehr von den Kreistagen gewählt und an die Stelle des ständischen Ausschusses trat als Beschlussorgan für die Verwaltungstätigkeit der Provinzialausschuss. An der Spitze der Verwaltung stand der Landesdirektor, der gemäß Verordnung vom 24. April 1889 die Bezeichnung Landeshauptmann führte. Mit dem Beginn der NS-Zeit wurde die regionale Selbstverwaltung beseitigt, indem der Provinzialverband in die staatliche Verwaltung eingegliedert wurde. Provinziallandtag und Provinzialausschüsse wurden aufgelöst, die Kompetenzen des Landeshauptmanns auf den Oberpräsidenten übertragen, in dessen Auftrag der Landeshauptmann nun die laufenden Geschäfte des Verbandes wahrnehmen musste.Die Überlieferung setzt oftmals bereits 1871 ein und reicht bis zur NS-Zeit. Ein Abgleich mit dem Vorläuferbestand 101 (Provinzialständische Verwaltung 1826-1886) ist empfehlenswert. Auch in den Beständen der Fachabteilungen liegen in der Regel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Überlieferungen vor, die gegebenenfalls im Rahmen der Recherchen zu einem Forschungsthema Berücksichtigung finden sollten. Solange die Findbücher zu diesen Beständen noch nicht im Internet vorliegen, empfiehlt sich jeweils eine Anfrage an das LWL-Archivamt für Westfalen (Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe).Der Archivbestand Provinziallandtag 1887-1933 umfasst eine Laufzeit von 1826-1933 und hat einen Umfang von 431 Einheiten (5 lfdm.).Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 102/lfd. Nr.
Form und Inhalt: Vorwort:Der Bestand 102 (Provinziallandtag 1887-1933) enthält die zentrale Überlieferung des westfälischen Provinzialverbandes, der mit Einführung der Provinzialordnung für die Provinz Westfalen vom 1. August 1886 in Nachfolge des vormaligen provinzialständischen Verbandes als öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaft fungierte. Der Landtag wurde nunmehr von den Kreistagen gewählt und an die Stelle des ständischen Ausschusses trat als Beschlussorgan für die Verwaltungstätigkeit der Provinzialausschuss. An der Spitze der Verwaltung stand der Landesdirektor, der gemäß Verordnung vom 24. April 1889 die Bezeichnung Landeshauptmann führte. Mit dem Beginn der NS-Zeit wurde die regionale Selbstverwaltung beseitigt, indem der Provinzialverband in die staatliche Verwaltung eingegliedert wurde. Provinziallandtag und Provinzialausschüsse wurden aufgelöst, die Kompetenzen des Landeshauptmanns auf den Oberpräsidenten übertragen, in dessen Auftrag der Landeshauptmann nun die laufenden Geschäfte des Verbandes wahrnehmen musste.Die Überlieferung setzt oftmals bereits 1871 ein und reicht bis zur NS-Zeit. Ein Abgleich mit dem Vorläuferbestand 101 (Provinzialständische Verwaltung 1826-1886) ist empfehlenswert. Auch in den Beständen der Fachabteilungen liegen in der Regel seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Überlieferungen vor, die gegebenenfalls im Rahmen der Recherchen zu einem Forschungsthema Berücksichtigung finden sollten. Solange die Findbücher zu diesen Beständen noch nicht im Internet vorliegen, empfiehlt sich jeweils eine Anfrage an das LWL-Archivamt für Westfalen (Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe).Der Archivbestand Provinziallandtag 1887-1933 umfasst eine Laufzeit von 1826-1933 und hat einen Umfang von 431 Einheiten (5 lfdm.).Zitierweise: LWL-Archivamt für Westfalen, Archiv LWL, Best. 102/lfd. Nr.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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