Glasnegative Wilhelm Kratt (1869-1949) - Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Karlsruhe (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 498-1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Kultur >> Denkmalpflege >> Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Karlsruhe
Überlieferungsgeschichte
Während die meisten seiner Kollegen ihr Auskommen mit Porträtfotografie fanden, widmete sich der Karlsruher Fotograf Wilhelm Kratt (geboren am 1.7.1869) der erheblich mühevolleren sowie wirtschaftlich riskanten Tätigkeit als Reisefotograf mit dem Schwerpunkt Kunstdenkmäler. Er bereiste vor allem das badische und schwäbische Franken, fotografierte Bauten in der Region Bruchsal und Bretten, machte mehrfach Station im Tauberkreis und kam bis in das badische Bodenseegebiet. Seine Heimatstadt Karlsruhe dokumentierte er mit über 500 Aufnahmen. 90 Prozent seiner Fotografien hatte Kratt auf Vorrat produziert - in der Hoffnung, aus seinem bis 1934 auf circa 12.000 Glasplatten angewachsenen Fundus für seine Auftraggeber rasch die gewünschten Aufnahmen bereitstellen zu können. Seit 1934 verkaufte Kratt in mehrere Raten seine Fotoglasplattensammlung an den badischen Staat. Nach seinem Tod 1949 erfolgten Restverkäufe durch seine Witwe. In den folgenden Jahrzehnten nutze die Denkmalpflege diesen Fundes. 2008 übergab das Regierungspräsidium Karlsruhe Referat Denkmalpflege die knapp 9000 Fotoglasplatten an das Landesarchiv Baden-Württemberg - Generallandesarchiv Karlsruhe. Die Aufnahmen wurden - finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg - digitalisiert, archivgerecht verpackt und verzeichnet. Zahlreiche badische Bauten, die im 2. Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit zerstört wurden, sind nur noch auf den Fotografien Wilhelm Kratts in ihrem ursprünglichen Aussehen dokumentiert.
Vorbemerkung: Während die meisten seiner Kollegen ihr Auskommen mit Porträtfotografie fanden, widmete sich der Karlsruhe Fotograf Wilhelm Kratt (geboren am 1.7.1869) der erheblich mühevolleren sowie wirtschaftlich riskanten Tätigkeit als Reisefotograf mit dem Schwerpunkt Kunstdenkmäler. Er bereiste vor allem das badische und schwäbische Franken, fotografierte Bauten in der Region Bruchsal und Bretten, machte mehrfach Station im Tauberkreis und kam sogar bis in das badische Bodenseegebiet - bepackt mit Kameras und mehrere Kilogramm schweren, leicht zerbrechlichen Fotoglasplatten. Seine Heimatstadt Karlsruhe dokumentierte er mit über 500 Aufnahmen. 90 Prozent seiner Fotografien hatte Kratt auf Vorrat produziert - in der Hoffnung, aus seinem bis 1934 auf circa 12.000 Glasplatten angewachsenen Fundus für seine Auftraggeber rasch die gewünschten Aufnahmen bereitstellen zu können. Seit 1934 verkaufte Kratt in mehrere Raten seine Fotoglasplattensammlung an den badischen Staat. Nach seinem Tod 1949 erfolgten Restverkäufe durch seine Witwe. In den folgenden Jahrzehnten nutze die Denkmalpflege diesen Fundes. 2008 übergab das Regierungspräsidium Karlsruhe Referat Denkmalpflege die knapp 9000 Fotoglasplatten an das Landesarchiv Baden-Württemberg - Generallandesarchiv Karlsruhe. Die Aufnahmen wurden - finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg - digitalisiert, archivgerecht verpackt und verzeichnet. Über das Internetangebot des Landesarchivs können diese Aufnahmen von jedermann eingesehen und gegebenenfalls Reproduktionen bestellt werden. So sind zahlreiche badische Bauten, die im 2. Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit zerstört wurden, nur noch auf den Fotografien des Karlsruher Fotografen Wilhelm Kratt in ihrem ursprünglichen Aussehen dokumentiert. Dr. Jürgen Treffeisen (Januar 2012)
Während die meisten seiner Kollegen ihr Auskommen mit Porträtfotografie fanden, widmete sich der Karlsruher Fotograf Wilhelm Kratt (geboren am 1.7.1869) der erheblich mühevolleren sowie wirtschaftlich riskanten Tätigkeit als Reisefotograf mit dem Schwerpunkt Kunstdenkmäler. Er bereiste vor allem das badische und schwäbische Franken, fotografierte Bauten in der Region Bruchsal und Bretten, machte mehrfach Station im Tauberkreis und kam bis in das badische Bodenseegebiet. Seine Heimatstadt Karlsruhe dokumentierte er mit über 500 Aufnahmen. 90 Prozent seiner Fotografien hatte Kratt auf Vorrat produziert - in der Hoffnung, aus seinem bis 1934 auf circa 12.000 Glasplatten angewachsenen Fundus für seine Auftraggeber rasch die gewünschten Aufnahmen bereitstellen zu können. Seit 1934 verkaufte Kratt in mehrere Raten seine Fotoglasplattensammlung an den badischen Staat. Nach seinem Tod 1949 erfolgten Restverkäufe durch seine Witwe. In den folgenden Jahrzehnten nutze die Denkmalpflege diesen Fundes. 2008 übergab das Regierungspräsidium Karlsruhe Referat Denkmalpflege die knapp 9000 Fotoglasplatten an das Landesarchiv Baden-Württemberg - Generallandesarchiv Karlsruhe. Die Aufnahmen wurden - finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg - digitalisiert, archivgerecht verpackt und verzeichnet. Zahlreiche badische Bauten, die im 2. Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit zerstört wurden, sind nur noch auf den Fotografien Wilhelm Kratts in ihrem ursprünglichen Aussehen dokumentiert.
Vorbemerkung: Während die meisten seiner Kollegen ihr Auskommen mit Porträtfotografie fanden, widmete sich der Karlsruhe Fotograf Wilhelm Kratt (geboren am 1.7.1869) der erheblich mühevolleren sowie wirtschaftlich riskanten Tätigkeit als Reisefotograf mit dem Schwerpunkt Kunstdenkmäler. Er bereiste vor allem das badische und schwäbische Franken, fotografierte Bauten in der Region Bruchsal und Bretten, machte mehrfach Station im Tauberkreis und kam sogar bis in das badische Bodenseegebiet - bepackt mit Kameras und mehrere Kilogramm schweren, leicht zerbrechlichen Fotoglasplatten. Seine Heimatstadt Karlsruhe dokumentierte er mit über 500 Aufnahmen. 90 Prozent seiner Fotografien hatte Kratt auf Vorrat produziert - in der Hoffnung, aus seinem bis 1934 auf circa 12.000 Glasplatten angewachsenen Fundus für seine Auftraggeber rasch die gewünschten Aufnahmen bereitstellen zu können. Seit 1934 verkaufte Kratt in mehrere Raten seine Fotoglasplattensammlung an den badischen Staat. Nach seinem Tod 1949 erfolgten Restverkäufe durch seine Witwe. In den folgenden Jahrzehnten nutze die Denkmalpflege diesen Fundes. 2008 übergab das Regierungspräsidium Karlsruhe Referat Denkmalpflege die knapp 9000 Fotoglasplatten an das Landesarchiv Baden-Württemberg - Generallandesarchiv Karlsruhe. Die Aufnahmen wurden - finanziert durch die Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg - digitalisiert, archivgerecht verpackt und verzeichnet. Über das Internetangebot des Landesarchivs können diese Aufnahmen von jedermann eingesehen und gegebenenfalls Reproduktionen bestellt werden. So sind zahlreiche badische Bauten, die im 2. Weltkrieg oder in der Nachkriegszeit zerstört wurden, nur noch auf den Fotografien des Karlsruher Fotografen Wilhelm Kratt in ihrem ursprünglichen Aussehen dokumentiert. Dr. Jürgen Treffeisen (Januar 2012)
8926 Glasnegative
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
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