Städtische Ausgaben für die Große und andere Prozessionen. [Mappe enthält nur ein Blatt [fol. 72]: Die Unkosten zu der Großen Prozession 1635]
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A-RatsA, Aa XIII Nr. 37
A XIII Nr.
A-RatsA Ratsarchiv (bis 1802)
Ratsarchiv (bis 1802) >> 13 Kultus-, Kirchen- und Schulsachen (A XIII) >> 13.31 Kultusabteilung (Aa XIII - erfasst durch Karl Utsch)
1635 - 1689
Enthält: 1635: Unkosten für die Große Prozession in Höhe von 34 Rtlr 3 Sch.; es verbleibt ein Fehlbetrag von 27 Sch. 6 Doit. Es erhalten: die Bürgermeister je 15 ½ Sch., jedes der 20 Ratsmitglieder 7 Sch. 2 Doit, der Richter, Syndikus und die Alderleute je 7 Sch., der Sekretär, Freigraf, Gruter und Gerichtsschreiber 14 Sch., die reitenden Diener, Stallmeister und Alderleuteboten je 1 Sch., der Türwärter 2 Sch., die Gehilfen des Grueters 8 Sch., die Überbringer der Kerzen zum Broderen und in den Turm 4 Sch., die im Turm Celebrierenden 18 Sch., die Küster im Turm 7 Sch., der Grueter für seine Mühe 12 Sch., für Nadel und Papier 2 Sch., für 4 Pfd. weißes Wachs für die Bürgermeister 2 Rtlr 8 Sch., für 60 Pfd. gelbes Wachs 19 Rtlr 8 Sch., für Machelohn der Kerzen 2 Rtlr 8 Sch. Nichts erhalten die Junker Steveninck und Bispinck wegen ihres Fehlens bei der Prozession Nicht in der Mappe enthalten: [1654: 6 Rtlr, gezahlt an den Provisor der Martinikirche Bernhard Theisinck für die Kosten einer alljährlichen Prozession auf dem Kalkplatz im Kirchspiel Martini, veranstaltet wegen einer dort verhüteten Feuersbrunst 1655: 8 Rtlr 14 Sch. 6 Doit für 31 Windlichter aus weißem Wachs, getragen von Bürgermeister und Rat am 27. Mai bei der Prozession zu Ehren des neugekorenen Papstes Alexander VII. [Fabio Chigi, 1644-49 päpstlicher Friedensvermittler in Münster] 1664: 3 Rtlr 7 Sch. an Organist Balthasar zum Cleve für Musik mit 7 Instrumenten in der Pfarrprozession Lamberti und der Großen Prozession; dabei 3 Stationen vor dem Weinhause 1670: 1 Rtlr 21 Sch. 6 Doit an die Wagemeisterin Witwe Henrich Beisinck, u. a. für das Hauen von 1 Fuder Meis (= Maiensträucher) für die Prozession in Lamberti, 10 Sch. für das Aufstellen eines Altars unter der Wage bei der Großen Prozession am 5. Juli 1689: 3 Rtlr an Organist von Lamberti Wilhelm Deitmarinch für Dirigieren und 6 Musiker]
Archivale
Edition: Karl Utsch: Kultusabteilung des Stadtarchivs Münster, Münster 1937, S. 41.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
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