Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) (Bestand)
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UAT 205/
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> B Akademische Zentralorgane >> Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) >> Bc 4 Teilaufgaben und -registraturen >> Bc 4.14 Lehrstuhlbesetzung >> Lehrstuhlakten (seit 1907)
1907-1974
Bestandsbeschreibung: Übernommen: 1975.
Vorbemerkung
Der Bestand 205 umfasst die 1975 von der Personalabteilung der Zentralen Verwaltung ausgesonderten Lehrstuhlakten. Sie enthalten vor allem die Berichte der Fakultäten an den Senat sowie die Senatsberichte an das Ministerium.
Besondere Akten über Lehrstuhlbesetzungen wurden vom damaligen Akademischen Rektoramt neben den Personalakten im engeren Sinne erst seit Ende der zwanziger Jahre gebildet. Hier nicht nachgewiesene Unterlagen zu Berufungsverfahren aus der Zeit bis um 1930 sind in der Regel in den Personalakten der Berufenen überliefert, weitere Unterlagen aus der Zeit seit 1934 in Bestand 315. Ergänzendes, teilweise umfangreiches Material auch zu in den Besetzungsvorschlägen der Fakultäten nicht berücksichtigten Wissenschaftlern findet sich darüber hinaus in den Personal- oder den Berufungsakten einzelner Fakultäten. Erfasst wurden jeweils der dem ersten Wiederbesetzungsverfahren vorangehende Stelleninhaber, der Lehrstuhlinhaber selbst, Lehrstuhlvertreter sowie bei offenen Berufungsverfahren die erkennbaren Kandidaten. In dieser Art konnte jedoch bisher nur ein kleiner Teil (UAT 205/1-12) des Bestandes abschließend verzeichnet werden, während in der Mehrzahl der Fälle lediglich die Lehrstuhlbezeichnungen festgehalten sind.
Im Jahre 1993 wurde von Herbert Steinhart der gesamte Datenbestand für die EDV erfasst. Mit der Erschließung des Bestandes wurde im Jahre 1978 von Dorothee Schreiber begonnen: Gleichzeitig wurden die Aktenzeichen und - unter "Bemerkungen" – die Lehrstuhlbezeichnung nach dem „Vorläufigen Aktenplan der Universität Tübingen“ aufgeführt, wo sie von der Aktenaufschrift bzw. den Übernahmeverzeichnissen abwichen.
Tübingen, den 5.7.1993, Michael Wischnath
Inhalt: Lehrstuhlbesetzungen zwischen 1907 und 1974. Enthalten sind vor allem die Berichte der Fakultäten an den Senat sowie die Senatsberichte an das Ministerium.
Abkürzungsverzeichnis:
LEAP: Aktenzeichen nach Landeseinheitlichem Aktenplan
vAP: Aktenzeichen nach "Vorläufiger Aktenplan ..."
Vorbemerkung
Der Bestand 205 umfasst die 1975 von der Personalabteilung der Zentralen Verwaltung ausgesonderten Lehrstuhlakten. Sie enthalten vor allem die Berichte der Fakultäten an den Senat sowie die Senatsberichte an das Ministerium.
Besondere Akten über Lehrstuhlbesetzungen wurden vom damaligen Akademischen Rektoramt neben den Personalakten im engeren Sinne erst seit Ende der zwanziger Jahre gebildet. Hier nicht nachgewiesene Unterlagen zu Berufungsverfahren aus der Zeit bis um 1930 sind in der Regel in den Personalakten der Berufenen überliefert, weitere Unterlagen aus der Zeit seit 1934 in Bestand 315. Ergänzendes, teilweise umfangreiches Material auch zu in den Besetzungsvorschlägen der Fakultäten nicht berücksichtigten Wissenschaftlern findet sich darüber hinaus in den Personal- oder den Berufungsakten einzelner Fakultäten. Erfasst wurden jeweils der dem ersten Wiederbesetzungsverfahren vorangehende Stelleninhaber, der Lehrstuhlinhaber selbst, Lehrstuhlvertreter sowie bei offenen Berufungsverfahren die erkennbaren Kandidaten. In dieser Art konnte jedoch bisher nur ein kleiner Teil (UAT 205/1-12) des Bestandes abschließend verzeichnet werden, während in der Mehrzahl der Fälle lediglich die Lehrstuhlbezeichnungen festgehalten sind.
Im Jahre 1993 wurde von Herbert Steinhart der gesamte Datenbestand für die EDV erfasst. Mit der Erschließung des Bestandes wurde im Jahre 1978 von Dorothee Schreiber begonnen: Gleichzeitig wurden die Aktenzeichen und - unter "Bemerkungen" – die Lehrstuhlbezeichnung nach dem „Vorläufigen Aktenplan der Universität Tübingen“ aufgeführt, wo sie von der Aktenaufschrift bzw. den Übernahmeverzeichnissen abwichen.
Tübingen, den 5.7.1993, Michael Wischnath
Inhalt: Lehrstuhlbesetzungen zwischen 1907 und 1974. Enthalten sind vor allem die Berichte der Fakultäten an den Senat sowie die Senatsberichte an das Ministerium.
Abkürzungsverzeichnis:
LEAP: Aktenzeichen nach Landeseinheitlichem Aktenplan
vAP: Aktenzeichen nach "Vorläufiger Aktenplan ..."
133 Nrn; 1,80 lfm
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ
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