Heiratgut-Versprechen: Hans Kopp
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5043
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1576 Juni 9
Regest: Jerg Vögelin, geschworener Gerichtsamman und die Richter zu Egg bekennen, dass vor ihnen erschienen sind Hans Kopp zu Egg und Samuel Werwag, Bürger zu Reittlingen, sein Tochtermann, Hans Kopp verspricht vor ihnen, dass er seiner von seiner Ehefrau Anna Stengler ihm geborenen Tochter Ursula Kopp, die jetzt mit Samuel Werwag verheiratet ist, zu Heiratgut und Ehesteuer 100 Pfund Heller in Münz über die 100 Pfund Heller, die Werwag ihretwegen bereits zuvor empfangen habe, geben wolle. Die noch nicht bezahlten 100 Pfund sei er also seiner Tochter und seinem Tochtermann noch schuldig. Die Erklärungen beider - des Kopp über die von ihm noch zu bezahlenden 100 Pfund und des Werwag über die bereits empfangenen 100 Pfund - werden hiermit beurkundet.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Urkund oder Bürgschaftbrief der Ursula Samuel Werenwags Hausfrau von Egg.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Urkund oder Bürgschaftbrief der Ursula Samuel Werenwags Hausfrau von Egg.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Michel Müller, Amman im Markt Ottenbeuren (Ottobeuren)
Siegel (Erhaltung): Papiersiegel vorhanden
Bemerkungen: Wie ist diese Ursula Kopp von Egg unterzubringen im Deutschen Geschlechterbuch Bd. 34 S. 487? Ist die dortige Ursula "Kett" eine falsche Lesung?
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): Papiersiegel vorhanden
Bemerkungen: Wie ist diese Ursula Kopp von Egg unterzubringen im Deutschen Geschlechterbuch Bd. 34 S. 487? Ist die dortige Ursula "Kett" eine falsche Lesung?
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ