Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass der edle Graf Michel vom Hirschhorn und Klein-Ägypten (edel grave Michel vom Hirczhoren und Kleyne Egipten) vor ihn gekommen ist und etliche päpstliche, kaiserliche und königliche und andere Bullen und Briefe vorgelegt hat, namentlich von den Päpsten Martin V. und Eugen IV., in denen Michel und seiner Gesellschaft bescheinigt wird, dass sie zur Buße ihrer Sünden durch die Christenheit zögen und mildtätige Werke und Almosen ihnen gegenüber mit merklichem Ablass versehen seien. Der Pfalzgraf versichert ihnen als christlicher Fürst und aus Zuneigung gegenüber jenen, die zum Lobe des Allmächtigen ein bußfertiges Leben führen, dass sie mit Leib und Habe ungehindert durch seine Lande und Gebiete durchziehen mögen, solange sie sich ehrbar und züchtig verhalten. Kurfürst Friedrich weist seine Amtleute an, sie unbehelligt zu lassen und zu gewähren, dass seine Untergebenen dem Michel und seiner Gesellschaft "zymlich hilff und sture" gewähren. Darunter Vermerk, dass Graf Martin vom Hirschhorn und Klein-Ägypten ein ähnlicher Brief unter demselben Ausstellungort und Datum gegeben worden ist.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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