Graf Adolf VIII. von Holstein-Rendsburg, Herzog von Schleswig, bekundet, dass, nachdem 1340 der Graf Johann III. von Holstein-Plön das Dorf Gollendorf auf Fehmarn sowie 16 Mark Lübsch jährlicher Rente aus Gollendorf für 160 Mark Lübsch an Thomas Kerkringk, Ratsherr zu Lübeck, verkauft hatte, er, Graf Adolf, das Rückkaufrecht einlösen wollte, sich die Erben des Käufers dadurch aber beschwert gefühlt hätten, so dass er, der Graf, ihnen das Dorf und die Rente überlassen hätte unter Erhöhung der Kaufsumme um 17 Mark 5 Schilling und 4 Pfennig, sowie unter Vorbehalt des Rückkaufs. Zeugen: Breidekin Rantzau, Hans Pogwisch und Heinrich von Buchwaldt. d.d. Lübeck 1437, uppe sunte Michaelis dach des Ertzen angels.
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Graf Adolf VIII. von Holstein-Rendsburg, Herzog von Schleswig, bekundet, dass, nachdem 1340 der Graf Johann III. von Holstein-Plön das Dorf Gollendorf auf Fehmarn sowie 16 Mark Lübsch jährlicher Rente aus Gollendorf für 160 Mark Lübsch an Thomas Kerkringk, Ratsherr zu Lübeck, verkauft hatte, er, Graf Adolf, das Rückkaufrecht einlösen wollte, sich die Erben des Käufers dadurch aber beschwert gefühlt hätten, so dass er, der Graf, ihnen das Dorf und die Rente überlassen hätte unter Erhöhung der Kaufsumme um 17 Mark 5 Schilling und 4 Pfennig, sowie unter Vorbehalt des Rückkaufs. Zeugen: Breidekin Rantzau, Hans Pogwisch und Heinrich von Buchwaldt. d.d. Lübeck 1437, uppe sunte Michaelis dach des Ertzen angels.
LASH, Urk.-Abt. 173 Nr. 77
Urk.-Abt. 173 Nr. 61a
Urk.-Abt. 173 Landschaft Fehmarn: Landschaft Fehmarn
Urk.-Abt. 173 Landschaft Fehmarn: Landschaft Fehmarn >> 1 Urkunden
1437
Enthält: Abschrift, 15. Jahrhundert, Papier
Verzeichnung
1437 September 29 Lübeck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:09 MEZ