Hans von Wallbrunn (Walborn) bekundet, daß Gottfried Herr zu Eppstein und zu Münzenberg bei Bernhart von Schauenburg (Schauwenberger), laut Verschreibung, etliche Schulden hatte, daß beide Teile sich auf einem Tag zu Limburg (Lymperg) gütlich vertragen, daß Bernhart 2000 Gulden für Kapital, rückständige Zinsen und Schaden haben sollte, daß von diesen 2000 Gulden dem Aussteller, Schauwenbergers wegen, 1000 Gulden gezahlt worden sind, über die er quittiert. Diese soll Schauwenberger für den Aussteller künftig vom Erzstift Trier, laut Verschreibung haben. Siegler: Aussteller.
Vollständigen Titel anzeigen
Hans von Wallbrunn (Walborn) bekundet, daß Gottfried Herr zu Eppstein und zu Münzenberg bei Bernhart von Schauenburg (Schauwenberger), laut Verschreibung, etliche Schulden hatte, daß beide Teile sich auf einem Tag zu Limburg (Lymperg) gütlich vertragen, daß Bernhart 2000 Gulden für Kapital, rückständige Zinsen und Schaden haben sollte, daß von diesen 2000 Gulden dem Aussteller, Schauwenbergers wegen, 1000 Gulden gezahlt worden sind, über die er quittiert. Diese soll Schauwenberger für den Aussteller künftig vom Erzstift Trier, laut Verschreibung haben. Siegler: Aussteller.
121, U von Wallbrunn 1480 Oktober 28
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 23 Anfangsbuchstabe W >> 23.11 von Wallbrunn
1480 Oktober 28
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff sent Symon und Judentag 1471
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ