Heiratsvertrag zwischen Vincentius v. Ossenbroick und Walborgh v. Eyckel, des + Derickes Tochter. Vor Mai ist die Mitgabe 2000 Goldgulden zu erlegen, um damit die halbe an Joh. v. Wylick zu Emerick von den Ossenbroickschen Gütern geschuldete Jahrrente abzulösen, eine weiter Zahlung von 600 Gulden fällig; Abmachungen mit der Brautmutter und den Brüdern Gerith und Derick v. Eyckell. Vincentius bringt das mit 4000 Gulden belastete, aber auf 4000 Goldgulden Jahrrente geschätzte Haus zu Osenbroick mit. Bei Vincentius Tod steht Walborgh dessen Nutznießung sowie eine Jahrrente von 20 Malter Roggen, 20 Malter Gerste, 6 Malter Weizen und 20 Goldgulden zu. Zeugen: Diederick v. den Boitzeler, Erbschenk des Fürstentums Cleve, Adolph Staill v. Holstein, Waltgreve zu Nergenae, Joh. v. Wylenhorst, Herr ther Horst, Dorst, Joh. v. Bueren und Henrick v. Ossenbroick an Ossenbroicks Seite v. Sybert v. Ryswick, Propst zu Aeldenzele und zu Cleve, Brüder Gerith und Derick v. Eyckell, Adriaen v. den Bylant, Herr zu Reyd, Adriaen Beswoit und Steven v. Herthevelt, Richter zu Aesperden, an Walborghs Seite.