Das neue Europa: 15 plus 10 - Gewinner und Verlierer der Osterweiterung. Was kommt auf uns zu?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 R040022/101
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/015 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2004 >> April 2004
29. April 2004
Am ersten Mai ist es soweit: das neue Europa kommt. 10 Staaten treten der EU bei. Viele Bürger sind skeptisch: Wandern Arbeitsplätze in den Osten ab? Gibt es mehr Verkehr und mehr Staus? Macht die Billigkonkurrenz aus dem Osten unsere Landwirtschaft kaputt?
Die Blechlawine rollt
Auf dem Weg in den Osten gerät der Verkehr immer häufiger ins Stocken. Immer längere Staus sind die Folge des freien Warenverkehrs in Europa. Mit der Osterweiterung droht der Kollaps - zum Beispiel auf der A6. Zwischen Mannheim - Heilbronn - Nürnberg und Prag hat vor allem der LkW-Verkehr drastisch zugenommen. Allein bei Neckarsulm werden täglich im Durchschnitt 20.400 LkW gezählt, fast doppelt so viele wie 1983. Und bis 2015 rechnet der Regionalverband Heilbronn- Mittelfranken mit einer überproportionalen Zunahme. Jetzt schon sind ein Drittel der LkW ausländischer Herkunft. Nach Angaben der Autobahnpolizei Weinsberg hat sich der technische Zustand der LkW aus dem Osten zwar verbessert, doch was bei den Kontrollen entlang der A6 immer wieder beanstandet wird, sind viel zu lange Lenkzeiten. Außerdem gehen den Fahndern immer wieder Schmuggler ins Netz, die Alkohol, Tabak oder andere Billigwaren aus dem Osten einführen.
Sechsspuriger Ausbau gefordert
Die A6 zwischen Weinsberg und Satteldorf sechsspurig ausbauen - eine Forderung vieler Bürgermeister und Landräte. Rund 50.000 Unterschriften pro Ausbau hat der Oberbürgermeister von Heilbronn, Helmut Himmelsbach an Bundesverkehrsminister Stolpe letztes Jahr überreicht. Die A6 zwischen Walldorf, Weinsberg und Satteldorf ist berüchtigt. Der Chef des Straßenbauamtes Heilbronn bezeichnet sie spöttisch als "längsten Güterzug Deutschlands". Denn auf der Ost-West-Magistrale stehen schwer beladene LkW an manchen Tagen kilometerweit Stoßstange an Stoßstange. Der geforderte sechsspurige Ausbau zwischen Weinsberger Kreuz und Satteldorf (bayrische Grenze) soll rund 230 Millionen Euro kosten und frühestens 2015 realisiert werden.
Die Blechlawine rollt
Auf dem Weg in den Osten gerät der Verkehr immer häufiger ins Stocken. Immer längere Staus sind die Folge des freien Warenverkehrs in Europa. Mit der Osterweiterung droht der Kollaps - zum Beispiel auf der A6. Zwischen Mannheim - Heilbronn - Nürnberg und Prag hat vor allem der LkW-Verkehr drastisch zugenommen. Allein bei Neckarsulm werden täglich im Durchschnitt 20.400 LkW gezählt, fast doppelt so viele wie 1983. Und bis 2015 rechnet der Regionalverband Heilbronn- Mittelfranken mit einer überproportionalen Zunahme. Jetzt schon sind ein Drittel der LkW ausländischer Herkunft. Nach Angaben der Autobahnpolizei Weinsberg hat sich der technische Zustand der LkW aus dem Osten zwar verbessert, doch was bei den Kontrollen entlang der A6 immer wieder beanstandet wird, sind viel zu lange Lenkzeiten. Außerdem gehen den Fahndern immer wieder Schmuggler ins Netz, die Alkohol, Tabak oder andere Billigwaren aus dem Osten einführen.
Sechsspuriger Ausbau gefordert
Die A6 zwischen Weinsberg und Satteldorf sechsspurig ausbauen - eine Forderung vieler Bürgermeister und Landräte. Rund 50.000 Unterschriften pro Ausbau hat der Oberbürgermeister von Heilbronn, Helmut Himmelsbach an Bundesverkehrsminister Stolpe letztes Jahr überreicht. Die A6 zwischen Walldorf, Weinsberg und Satteldorf ist berüchtigt. Der Chef des Straßenbauamtes Heilbronn bezeichnet sie spöttisch als "längsten Güterzug Deutschlands". Denn auf der Ost-West-Magistrale stehen schwer beladene LkW an manchen Tagen kilometerweit Stoßstange an Stoßstange. Der geforderte sechsspurige Ausbau zwischen Weinsberger Kreuz und Satteldorf (bayrische Grenze) soll rund 230 Millionen Euro kosten und frühestens 2015 realisiert werden.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Ländersache - Politik in Baden-Württemberg
Brockstedt, Jens; Polizist
Europa
Heilbronn HN
Kriminalität
Polizei
Straßenverkehr: Stau
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- April 2004 (Classification)