Schultheiß, Schöffen und Gemeinde zu Mosbach und Biebrich bekunden, daß sie der Äbtissin, Fyhe von Hunolstein, und dem Konvent des Klosters Klarenthal für 200 Gulden eine jährlich an Michaelis (Sept. 29) oder an Martini (Nov. 11) zu zahlende Gült von 10 rheinischen Gulden unter Einräumung des Wiederkaufsrechtes verkauft haben. Für den Fall säumiger Gültzahlung verpflichtet sich die Gemeinde zum Einlager in einer offenen Herberge zu Walluf, Schierstein oder Kastel.
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Schultheiß, Schöffen und Gemeinde zu Mosbach und Biebrich bekunden, daß sie der Äbtissin, Fyhe von Hunolstein, und dem Konvent des Klosters Klarenthal für 200 Gulden eine jährlich an Michaelis (Sept. 29) oder an Martini (Nov. 11) zu zahlende Gült von 10 rheinischen Gulden unter Einräumung des Wiederkaufsrechtes verkauft haben. Für den Fall säumiger Gültzahlung verpflichtet sich die Gemeinde zum Einlager in einer offenen Herberge zu Walluf, Schierstein oder Kastel.
18, U 81
18 Kloster Klarenthal, Klarissen
Kloster Klarenthal, Klarissen >> Urkunden >> 1401-1500
1487 August 18
Original, Pergament, deutsch, an Presseln die Siegel des Grafen Adolf und des Johann von Langeln. Rückseite der Urkunde: 'Disser briff besaget uber X. golt gülden uff der gemeyn von Mospach, ist velich zue Sant Michels tag, geben die bürgen meyster, ist wieder mit IIC g(ulden) gelost in anno XXXIII'.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno domini MCCCCLXXXVII sabbato infra octavas assumptionis virginis gloriose
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Adolf von Nassau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann von Langein genannt 'der Sachse'
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Adolf von Nassau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Johann von Langein genannt 'der Sachse'
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ