Friedrich Jacob Bruno
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E 15 Nr. 339
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1684 - 1722
Enthält:
(1) 1684 April 11, Altdorf: Reisepass der Universität für den Studenten der Medizin Friedericus Jacobus Bruno, der am heutigen Tag mit dem Ziel Jena und Leipzig abgereist ist.
(2) 1648 Cal Septembr (= September 1), Altdorf: Urkunde der medizinischen Fakultät. F.J. Bruno hat eine Disputation de Glandulis Renalibus absolviert.
(3) 1694 Juli 8, Altdorf: Reisepass für F. J. Bruno, Lizenziat der Medizin, der am heutigen Tag mit Ziel Regensburg bzw. Österreich abgereist ist. Aussteller ist Rektor Jacob Pancratius Bruno (= der Vater).
(4) Undatiert (ca. 1790): Promemoria. Es ist nicht nachweisbar, dass J. F. Bruno im Kollegium gewohnt hat. Er wohnte im Deinlein-Stadtlerischen Haus, das jetzt Herr Dr. (Johann Christian Gottlieb) Ackermann bewohnt. Außerdem besaß er einen Bauernhof in Röthenbach (bei Altdorf, s. Nr. 317), den jetzt Bräunlein besitzt. Dort sind über der Tür noch die Initialen Brunos zu sehen.
(5) 1709 Dezember: Inventar des Nachlasses des Jacob Pancratius Bruno.
(6) 1709: Teilzettel für Friedrich Jacob Bruno.
Darin u.a.:
Titel: An Goldenen Ketten, Armbändern, Ringen, Perlen etc. Erstlich die Guldene Gnaden=Ketten mit dem Kayserl Gnaden=Pfenning, im Wert von 217 fl. 30 Kr. (Die Kette sichtbar z.B. auf dem Porträt des Vaters in E 17/II Nr. 264, vgl.a. E 15 Nr. 28).
Titel: An Büchern. Die gesamte Bibliothek, meist medizinische Werke, auch Manuskripte usf.
(7) 1710: Einnahme- und Ausgabenrechnung in Zusammenhang mit dem Nachlass des Vaters.
(8) 1710 Februar 4: Abrechnung bezüglich der Kinder des Bruders Moritz Abraham.
(9) 1722 Mai 5, N<ürnberg> : Brief des FJB (ligiert) an seine Schwester (Barbara Johanna König) mit religiöser Thematik.
(10) Undatiert, (ca 1700 - 1720), Nürnberg: Entwurf eines Testaments. Die Namen sind mit Tinte fast unleserlich gemacht, man erkennt aber noch: Ich F. J. Bruno, sowie bei Nennung des älteren Bruders: Moritz Abrahams usf. Legat zugunsten der Jungfer Anna Margaretha Eißlerin, die den Testator gepflegt hatte.
(1) 1684 April 11, Altdorf: Reisepass der Universität für den Studenten der Medizin Friedericus Jacobus Bruno, der am heutigen Tag mit dem Ziel Jena und Leipzig abgereist ist.
(2) 1648 Cal Septembr (= September 1), Altdorf: Urkunde der medizinischen Fakultät. F.J. Bruno hat eine Disputation de Glandulis Renalibus absolviert.
(3) 1694 Juli 8, Altdorf: Reisepass für F. J. Bruno, Lizenziat der Medizin, der am heutigen Tag mit Ziel Regensburg bzw. Österreich abgereist ist. Aussteller ist Rektor Jacob Pancratius Bruno (= der Vater).
(4) Undatiert (ca. 1790): Promemoria. Es ist nicht nachweisbar, dass J. F. Bruno im Kollegium gewohnt hat. Er wohnte im Deinlein-Stadtlerischen Haus, das jetzt Herr Dr. (Johann Christian Gottlieb) Ackermann bewohnt. Außerdem besaß er einen Bauernhof in Röthenbach (bei Altdorf, s. Nr. 317), den jetzt Bräunlein besitzt. Dort sind über der Tür noch die Initialen Brunos zu sehen.
(5) 1709 Dezember: Inventar des Nachlasses des Jacob Pancratius Bruno.
(6) 1709: Teilzettel für Friedrich Jacob Bruno.
Darin u.a.:
Titel: An Goldenen Ketten, Armbändern, Ringen, Perlen etc. Erstlich die Guldene Gnaden=Ketten mit dem Kayserl Gnaden=Pfenning, im Wert von 217 fl. 30 Kr. (Die Kette sichtbar z.B. auf dem Porträt des Vaters in E 17/II Nr. 264, vgl.a. E 15 Nr. 28).
Titel: An Büchern. Die gesamte Bibliothek, meist medizinische Werke, auch Manuskripte usf.
(7) 1710: Einnahme- und Ausgabenrechnung in Zusammenhang mit dem Nachlass des Vaters.
(8) 1710 Februar 4: Abrechnung bezüglich der Kinder des Bruders Moritz Abraham.
(9) 1722 Mai 5, N<ürnberg> : Brief des FJB (ligiert) an seine Schwester (Barbara Johanna König) mit religiöser Thematik.
(10) Undatiert, (ca 1700 - 1720), Nürnberg: Entwurf eines Testaments. Die Namen sind mit Tinte fast unleserlich gemacht, man erkennt aber noch: Ich F. J. Bruno, sowie bei Nennung des älteren Bruders: Moritz Abrahams usf. Legat zugunsten der Jungfer Anna Margaretha Eißlerin, die den Testator gepflegt hatte.
Umfang/Beschreibung: 9 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Ackermann, Johann Christian Gottlieb Dr.
Indexbegriff Person: Bräunlein, N (Altdorf-Röthenbach)
Indexbegriff Person: Bruno, Friedrich Jacob
Indexbegriff Person: Bruno, Friedrich Jacob Dr
Indexbegriff Person: Bruno, Jacob Pancratius
Indexbegriff Person: Bruno, Mauricius Abraham = Moritz Abraham
Indexbegriff Person: Bruno, Moritz Abraham = Mauricius Abraham
Indexbegriff Person: Deinlein, N (Altdorf)
Indexbegriff Person: Eisler, Anna Margaretha
Indexbegriff Person: FJB (ligiert) = Friedrich Jacob Bruno
Indexbegriff Person: König, Barbara Johanna geb Bruno
Indexbegriff Person: Stadtler, N (Altdorf)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Verwandte und verschwägerte Familien
Indexbegriff Person: Bräunlein, N (Altdorf-Röthenbach)
Indexbegriff Person: Bruno, Friedrich Jacob
Indexbegriff Person: Bruno, Friedrich Jacob Dr
Indexbegriff Person: Bruno, Jacob Pancratius
Indexbegriff Person: Bruno, Mauricius Abraham = Moritz Abraham
Indexbegriff Person: Bruno, Moritz Abraham = Mauricius Abraham
Indexbegriff Person: Deinlein, N (Altdorf)
Indexbegriff Person: Eisler, Anna Margaretha
Indexbegriff Person: FJB (ligiert) = Friedrich Jacob Bruno
Indexbegriff Person: König, Barbara Johanna geb Bruno
Indexbegriff Person: Stadtler, N (Altdorf)
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Verwandte und verschwägerte Familien
Altdorf
Altdorf, Deinlein-Stadtlerisches Haus
Altdorf, Kollegiengebäude
Altdorf, Röthenbach
Jena
Leipzig
Österreich
Regensburg
Röthenbach bei Altdorf
Reisepass
Universität Altdorf
stud. med.
Urkunde
Medizinische Fakultät
Disputation
Lizenziat
Reise
Rektor, Altdorf
Promemoria
Kollegienhaus
Haus
Bauernhof
Initialen
Nachlassinventar
Teilzettel
Gnadenkette kaiserliche
Gnadenpfennig
Bibliothek, Bruno
Fachbuch
Manuskript
Einnahmen
Ausgaben
Brief
Religion
Testament
Legat
Pflegerin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ